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Pressemeldung
GEW Baden-Württemberg
Bildungsaufbruch

GEW: Wir brauchen eine andere Bildungspolitik

Neue Kultusministerin: Vertrauen zurückgewinnen

Mehr zu: Baden-Württemberg, Bildungswesen, Personalia, Schulentwicklung, Sonderthemen
Stuttgart, 23.02.2010 -

Die Bildungsgewerkschaft GEW dankt dem scheidenden Kultusminister Helmut Rau für die Zusammenarbeit in den vergangenen viereinhalb Jahren und wünscht seiner Nachfolgerin Marion Schick mehr Durchsetzungsfähigkeit gegenüber der CDU-Fraktion.

"Lehrerinnen und Lehrer erwarten einen Bildungsaufbruch für Baden-Württemberg. In den vergangenen Jahren haben die Regierungsfraktionen nicht nur das Vertrauen der Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler verloren, sondern auch der Rat der Experten im Kultusministerium und der Wissenschaft wurde immer wieder ignoriert. Deshalb haben wir derzeit Stillstand in der Bildungspolitik. Wir hoffen auf eine mutige Kultusministerin, die den Dialog mit Lehrerinnen und Lehrern sucht und zu Veränderungen bereit ist", sagte am Dienstag (23.02.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die Bildungsgewerkschaft GEW ist mit über 46.000 Mitgliedern die größte bildungspolitische Interessenvertretung im Südwesten.

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