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Fachtagung Brückenjahr: Übergang in die Grundschule wird erleichtert

Heister-Neumann: "Ein Projekt mit Vorteilen für alle Beteiligten – im Interesse unserer Kinder"

Mehr zu: Einschulung, Frühkindliche Bildung, KITA, Niedersachsen, Übertritt, Kindergarten / Vorschule
Hannover, 24.02.2010 -

Ein Chor von 50 Kindern empfing die 850 Teilnehmer und Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann zur landesweiten Fachtagung des Modellprojekts Brückenjahr im CongressCentrum in Hannover. In Vorträgen und Fachforen konnten sich die Besucherinnen und Besucher zum Beispiel über kreative Methoden interkultureller Kompetenz bis zur Förderung mathematischer Fähigkeiten in Kindergärten und Grundschulen informieren.

"Mit dem Brückenjahr erleichtern wir den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule", sagte Heister-Neumann. Durch Kooperation von Kindergärten und Schulen und mit der Einbeziehung der Eltern werde die Lernentwicklung der Kinder gestärkt.

Zum Start im Jahr 2007 waren 251 Grundschulen und 490 Kindertagesstätten beteiligt. Das Modellprojekt Brückenjahr ging im letzten Jahr in die zweite Runde. Seit August 2009 arbeiten 325 Grundschulen mit 641 Kindergärten für zwei Jahre zusammen. Das Land fördert die Projekte mit insgesamt 20 Millionen Euro. "Das große Interesse am Projekt zeigt, wie erfolgreich diese Modellprojekte bereits in der ersten Runde waren. Ich wünsche mir für die neuen Partner viele erfolgreiche Ideen im Interesse der Bildungschancen unserer Kinder", sagte Heister-Neumann.

Mit den Modellprojekten soll auf unterschiedlichen Wegen der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtert werden. Im letzten Kindergartenjahr vor der Grundschule werden deshalb enge Kooperationen zwischen Grundschulen und Kitas unterstützt. Dies kann durch die Zusammenarbeit in unterschiedlichsten Bereichen und Themen erfolgen. Wichtig dabei ist, einen möglichst fließenden Übergang in der Lernentwicklung zu erreichen.

Es kommt dabei nicht darauf an, schon frühzeitig lesen, schreiben oder rechnen zu lernen. Ziel ist es, dass die Kinder Fähigkeiten trainieren, die sie für den Start in den Schulunterricht brauchen. Hierzu gehören körperliche Fertigkeiten genauso, wie ein Bewusstsein für mathematische Zusammenhänge und ein Verständnis für Sprache.

Niedersachsen ist das einzige Bundesland, das ein solches Modellprojekt flächendeckend eingeführt hat. In jedem Landesteil kooperieren Kindertagesstätten mit Grundschulen. Das Fazit der Beteiligten ist eindeutig. "Das Projekt bringt nur Vorteile für alle Beteiligten – für Erzieherinnen, Lehrkräfte, Eltern – und vor allem für die Kinder", sagte Heister-Neumann.

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