Bayerns Kultusministerium stellt fest: Das vom BLLV propagierte "Gymnasium der Zukunft" enthält viele Elemente, die am achtjährigen Gymnasium in Bayern bereits verwirklicht sind.
Die z. T. pauschale Kritik an der Entwicklung des Gymnasiums durch den BLLV teilt das Ministerium nicht. Sie ist auch nicht nachvollziehbar. Die neue Konzeption verstärkt Grundlagenwissen, Kompetenz- und Methodenorientierung.
Viele Maßnahmen, die der BLLV für sein vermeintliches "Gymnasium der Zukunft" fordert, sind bereits mit dem achtjährigen Gymnasium realisiert. Dazu gehört das Fach "Natur und Technik" in der Unterstufe, Fächer wie Wirtschaftsinformatik und Sozialpraktische Grundbildung in der Mittelstufe sowie die Stärkung der Sprachkompetenz.
Durch die bundesweit einmaligen W- und P-Seminare in der Oberstufe werden die Schüler auf Studium und Beruf vorbereitet und sie üben Projekt- und Teamarbeit ein.
Seit dem Aufbau des Gymnasiums hat die Staatsregierung über 3.900 zusätzliche Stellen investiert, um jungen Menschen eine qualitative hochwertige Ausbildung zu ermöglichen. Damit werden auch die Intensivierungsstunden finanziert. Diese gehören als Element zur individuellen Förderung von Schülern zu den Kernbestandteilen des neuen bayerischen Gymnasiums und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Schüler. Mit diesen zusätzlichen Stellen sichert das Kultusministerium eine günstige Betreuungsrelation für die Seminare und Kurse in der Oberstufe.