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TU Berlin erfolgreich bei EU-Forschungsaktivitäten

Senator Zöllner informiert sich über geförderte Projekte

Mehr zu: Berlin, Drittmittel, Europa, Forschung, Hochschule
Berlin, 24.02.2010 -

Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner hat sich heute bei einem Termin vor Ort über aktuelle Forschungsvorhaben der Technischen Universität Berlin (TU) informiert. Er folgte damit einer Einladung von Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. h. c. Kurt Kutzler. Besonders im Mittelpunkt standen die Projekte, mit denen die TU gerade sehr erfolgreich Fördergelder der Europäischen Union eingeworben hat.

So sind zahlreiche Forscherinnen und Forscher der TU Berlin an zwei großen Wissens- und Innovationsgemeinschaften des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT) in den Bereichen Klima und IuK-Technologien beteiligt. Beide Projekte werden mit jeweils 100 Millionen Euro gefördert. Für den Erfolg auf europäischer Ebene stehen auch die zwei "ERC Advanced Grants", die kürzlich an TU-Wissenschaftler mit einer Fördersumme von insgesamt rund 5 Millionen Euro vergeben wurden. In einem dieser Projekte steht die Entwicklung einer innovativen Energietechnologie für Gasturbinen im Mittelpunkt. Auch der hohe Vernetzungsgrad der TU Berlin mit Wissenschaft und Wirtschaft wird verdeutlicht. So werden die Deutsche Telekom Laboratories, ein An-Institut der Universität, zwei Sonderforschungsbereiche und eine Initiative im Bereich der Materialwissenschaften und Optik vorgestellt. Ebenso präsentieren sich Forschungsvorhaben aus dem Bereich Biotechnologie und Neurowissenschaften, die zeigen, wie die TU Berlin den Bereich Life Sciences befördert.

"Die Erfolge der Technischen Universität in diesem Bereich sind beachtlich und spielen auch für den Wissenschaftsstandort Berlin insgesamt eine wichtige Rolle", würdigte der Senator die ausgezeichneten Vorhaben. Nach Ansicht von Prof. Dr. Zöllner wird die Einwerbung von Drittmitteln aus dem europäischen Kontext weiter an Bedeutung gewinnen und für die Reputation der Hochschulen immer wichtiger.

"Die Forschungsprojekte verdeutlichen, dass wir mit unserer konsequenten Profilschärfung wichtige und zukunftsträchtige Forschungsthemen besetzen und sehr erfolgreich Drittmittel einwerben. Damit ist die TU Berlin einer der wichtigsten Motoren für den Wissenschafts-, aber auch für den Wirtschaftsstandort Berlin", so TU-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Kutzler. Mit den Fördergeldern von Dritten konnte die TU Berlin im vergangenen Jahr rund 2300 Arbeitsplätze finanzieren.

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