Beirat zur Umsetzung schulischer Integration nimmt Arbeit auf
Mehr zu: Förderschule, Inklusion, Mecklenburg-Vorpommern, SchuleHeute konstituierte sich der von Bildungsminister Henry Tesch berufene Beirat zur Umsetzung schulischer Integration. Das neue Förderkonzept des Landes hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem in den Bereichen Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung in den nächsten Jahren die individuelle Förderung an jeder Grundschule möglich werden zu lassen. Damit können auch Kinder mit dem genannten sonderpädagogischen Förderbedarf künftig wohnortnahe Grundschulen besuchen, in denen Grundschullehrer und Sonderschulpädagogen zusammen arbeiten.
Unter der Leitung von Staatsekretär Udo Michallik erfolgte heute auf der ersten Sitzung eine Abstimmung zu den wesentlichen Zielen und Aufgaben des fachlichen Beirates. Elternvertreter, Pädagogen, Personen des öffentlichen Lebens sowie Vertreter der demokratischen Fraktionen im Landtag haben Gelegenheit, den weiteren qualitativen und quantitativen Ausbau des integrativ angelegten Schulentwicklungsprozesses an den Schulen des Landes mit zu gestalten.
Die nächste Sitzung des Beirates im März 2010 beschäftigt sich insbesondere mit der Begleitung des Vorhabens der integrativen Grundschule Rügen, welches sich gemäß der Antragstellung des dortigen Sonderpädagogischen Förderzentrums der integrativen Beschulung aller Kinder mit Beeinträchtigungen im Lernen, der Sprache sowie der emotionalen und sozialen Entwicklung im Schuleingangsbereich der Grundschule widmen wird.
(Siehe auch Pressemitteilung 012-10 "Integration durch Kooperation – Neue Strategie zur schulischen Förderung von Kindern mit besonderem Förderbedarf" und 022-10 "Minister Tesch beruft Beirat zur Umsetzung der Förderkonzeption")
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