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Ministerin Sommer: "Lehrer und Eltern zeigen wahre Tatkraft"

Mehr zu: Elternwille, G8, Grundschulempfehlung, Hausaufgaben, Internationaler Austausch, Nordrhein-Westfalen, Übertritt, Unterrichtsversorgung, Schule
Düsseldorf, 26.02.2010 -

Zu den Behauptungen von Hannelore Kraft in einem Interview mit der Zeitung Ruhrnachrichten von heute erklärt Schulministerin Barbara Sommer: "An Ahnungslosigkeit und gezielter Eltern- und Lehrerverdummung sind die vorgebrachten Behauptungen kaum mehr zu übertreffen. Die Stundenverteilung in den Klassen 5 bis 9 ist durch neue Kernlehrpläne und durch eine strikte Hausaufgabenregelung pädagogisch sinnvoll begrenzt worden. So gibt es an dem einen bzw. den zwei Tagen mit Nachmittagsunterricht keine Hausaufgaben für den Folgetag.

Schülerinnen und Schüler können in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe nach wie vor für ein Jahr ins Ausland gehen. Die Grundsätze der bisherigen Regelungen sind für G8 angepasst worden. Die Antragslage für einen Auslandsaufenthalt ist weiter ungebrochen hoch. Besonders lächerlich und geradezu lehrer- wie elternverachtend ist die Behauptung über die Grundschulempfehlung. Denn in 99 Prozent aller Fälle sind sich Lehrer und Eltern darüber einig, welche weiterführende Schule das Kind besuchen soll.

Diese Landesregierung hat mit über 8.000 zusätzlichen Lehrerstellen dafür gesorgt, dass der Unterricht noch besser wird. Dadurch ist der Unterrichtsausfall halbiert worden, die Aufsteigerquote in die höhere Schulform hat sich verbessert, das führt auch zu weniger Sitzenbleibern und im Jahr 2009 zur besten jemals ermittelten Abi- Durchschnittsnote von 2,58. All das verschweigt Frau Kraft. Eltern und Lehrer aber wissen es besser, weil sie es sind, die in den Schulen die wahre Tatkraft zeigen."

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