Stiftung Jugend forscht e.V.
Deutschlands beste Nachwuchsforscher auf der CeBIT 2010
Jugend forscht Sieger präsentieren innovatives IT-Projekt im Bereich Automotiv am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Mehr zu: Außerschulische Lernorte, Auszeichnungen, CeBIT, Fachkräftebedarf, Informatik, Jugend forscht, MINT-Fächer, Naturwissenschaften, Wettbewerbe, Wissenstransfer, SchuleZwei Bundessieger von Jugend forscht zeigen ab morgen ihre innovative Forschungsarbeit auf der weltgrößten Computermesse in Hannover. Am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Halle 9 präsentieren die talentierten Jungforscher ihr IT-Projekt im Bereich Automotiv Besuchern aus aller Welt. Noch bis zum 6. März 2010 nutzen mehr als 4150 Aussteller aus 68 Ländern die internationale Ausstellung zum Erfahrungsaustausch über aktuelle Branchentrends und für Produktpräsentationen.
Timo Joos (18) und Nadine Müller (19) aus Waiblingen zeigen in Hannover ihre intelligente Anhängerkupplung. Das selbst entwickelte System erleichtert das Rückwärtsfahren mit einem Anhänger. Bisher ließ sich dieser nämlich nur indirekt über die Bewegung des Fahrzeugs lenken und verhielt sich daher häufig völlig anders, als der Fahrer erwartete. Die Zusatzlenkung der Jungforscher mit dem Namen "S3 Separate Steering System" löst dieses Problem. Ein Sensor für den Lenkeinschlag, eine intelligente Kamera und ein Drehzahlmesser ermöglichen ein problemloses Rangieren. Alle Sensordaten werden von einem Laptop eingelesen und über ein spezielles Programm verarbeitet. Beim Jugend forscht Finale 2009 wurden die Auszubildenden mit dem Bundessieg im Fachgebiet Technik ausgezeichnet.
"Die ausgestellte Arbeit zeigt eindrucksvoll, dass Jugend forscht über ein großes Potenzial an begabten, zielstrebigen und leistungsstarken jungen Forschern und Erfindern verfügt", sagt Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V. "Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb leistet gerade auch im Bereich IT einen wichtigen Beitrag, die High Potentials zu finden, die Wirtschaft und Wissenschaft unseres Landes angesichts des Fachkräftemangels künftig noch dringender benötigen. Auch bei den derzeit laufenden Regionalwettbewerben der 45. Runde von Jugend forscht gibt es wieder eine ganze Reihe vielversprechender Talente, die Projekte im Themenfeld Computer und Informationstechnologie präsentieren."
Die CeBIT bietet den Bundessiegern eine ideale Plattform, mit Experten aus der Wirtschaft ins Gespräch zu kommen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Die Präsentation auf Messen und Ausstellungen ist ein wichtiger Bestandteil der Anschlussförderung bei Jugend forscht, denn die Unterstützung begabter Jugendlicher endet nicht mit der Teilnahme am Wettbewerb. Darüber hinaus bietet Jugend forscht erfolgreichen Teilnehmern noch weitere Möglichkeiten, bestehende Interessen zu vertiefen und Fähigkeiten fortzuentwickeln. Das Förderangebot umfasst unter anderem Studienreisen, Forschungspraktika und die Hilfe bei der Patentanmeldung.
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