Mit dem Wettbewerb "Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen" wollen der Stifterverband der deutschen Wissenschaft und die Heinz Nixdorf Stiftung den Hochschulnachwuchs in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik fördern. 61 Universitäten und Fachhochschulen hatten sich beteiligt. Sechs Projekte wurden ausgewählt, deren Umsetzung jeweils mit bis zu 300.000 Euro unterstützt wird. Bei ihrer Entscheidung berücksichtigte die Jury auch, ob und inwiefern die Strategien geeignet sind, um mehr Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. Drei Partner des nationalen Paktes "Komm mach MINT!" gehörten zu den Gewinnern der Ausschreibung.
17. Februar 2009, Centre Monbijou in Berlin-Mitte. Um kurz nach neun Uhr morgens treffen die ersten Finalisten in der Tagungsstätte ein - allesamt Expertinnen und Experten aus einem der so genannten MINT-Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Viele Hochschulprofessoren sind darunter. Aber auch einige Professorinnen, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende sowie zwei Schülerinnen mit einem Fable für Robotik. Die Gespräche an den Stehtischen im Foyer: Wie stehen unsere Chancen im Wettbewerb? Welche Aspekte sollten wir in der Präsentation betonen? Wie stark ist die Konkurrenz?
Für die Anwesenden ging es an diesem Tag um viel: Insgesamt 1,6 Millionen Euro hatten der Stifterverband der deutschen Wissenschaft und die Heinz Nixdorf Stiftung für "Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen" ausgelobt. Die Vertreterinnen und Vertreter jener zwölf Hochschulinitiativen, die der Jury ihr Projekt vorstellen würden, hatten es in die engere Auswahl geschafft. Die Entscheidung fiel wenige Stunden nach der letzten Präsentation: Die zwölfköpfige Expertenkommission wählte sechs Konzepte aus, die das Ziel verfolgen, die Zahl der Absolventinnen und Absolventen in den entsprechenden Fächern zu steigern. Zu den Gewinnerhochschulen zählten auch Partner von "Komm, mach MINT. - Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen!", die Technische Universität Berlin, die Ruhr-Universität Bochum und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.
Den kompletten Bericht finden Sie unter dieser URL: www.komm-mach-mint.de/Startseite/News/PM-Naturwissenschaftlerinnen-Ingenieurinnen