Philologenverband Baden-Württemberg
Auf eine Grundschulempfehlung sollte nicht verzichtet werden!
Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) zur Grundschulempfehlung
Mehr zu: Baden-Württemberg, Elternwille, Grundschule, Grundschulempfehlung, Gymnasium, Übertritt, SchuleDer Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) begrüßt grundsätzlich die Position von Baden-Württembergs neuer Kultusministerin Marion Schick zur Grundschulempfehlung. "Die Grundschulempfehlung ist eine wesentliche Entscheidungshilfe für Eltern von Kindern, die von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur. Man müsse die Bedeutung dieser Empfehlung nicht überbewerten, doch sei sie für Eltern, die sich im Entscheidungsprozess der Schulwahl befänden, eine sehr wichtige Hilfe.
Der Philologenverband weist darauf hin, dass Grundschullehrer, die ihre Schüler zwei Jahre begleiten, durchaus eine fundierte Prognose erstellen können, ob ein Kind den Anforderungen des Gymnasiums gewachsen sein wird. Bernd Saur: "Wer Begabungs- und Leistungsunterschiede der Kinder aber ignoriert, der behindert eine differenzierte Förderung, die sich auch am Entwicklungsstand und an den Entwicklungsmöglichkeiten eines Kindes orientieren muss."
Der Philologenverband vertritt im Übrigen den Standpunkt, dass bei der Beurteilung im Vorfeld des Schulübergangs auch die Grundschulfremdsprache mit in die Bewertung einbezogen werden sollte. Durchaus hilfreich für eine umfassendere Prognose wären aus Sicht des PhV aber auch die in den 80er Jahren abgeschafften zentral gestellten Aufgaben am Ende des ersten Halbjahres der vierten Klasse in den Fächern Deutsch und Mathematik auf der Basis abprüfbarer Standards.
"Das Gymnasium ist sicher eine sehr attraktive, aber nicht die einzige Schulart in unserem vielfältig durchlässigen baden-württembergischen Bildungssystem", sagt Saur mit dem Hinweis, Eltern müssten sich darüber im Klaren sein, dass mit der Entscheidung für ein Gymnasium von ihren Kindern ein höheres Maß an Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft verbunden sei. So wäre beispielsweise für ein Kind, das schon in der Grundschule dauerhaft Nachhilfe benötigt, aus der Sicht des Philologenverbandes das Gymnasium der falsche Weg.
Ansprechpartner
Da es im Web sehr wenige Infos gibt, möchte ich hier meine Erfahrungen wiedergeben.
Zur Einleitung:
Hauptschulempfehlung trotz guter Noten.
Durchschnitt Klassenarbeiten Mathe 2,46
Durchschnitt Deutsch 2,65
dazu dubiose Noten
Heftführung 3,5/ Lesen 5,5/ Arbeitsverhalten 4,0 (wäre fast gleich einer Arbeitsverweigerung, unglaublich)
Nach Rücksprache mit der Klassenlehrerin meinte diese, daß sie mein Kind besser kennt als ich
- Anmeldung zum Beratungsverfahren-
Beratungslehrerin gibt Realschulempfehlung
was wenige wissen, daß die ganze Lehrerschaft des Kindes am Beratungsverfahren teilnimmt. D.h. bei uns waren 7 Lehrer
beteiligt (einschließlich Rektorin, die auch eine Stimme hat, obwohl diese das Kind nie unterrichtet hat plus Beratungslehrer)
Notendurchschnitt der übrigen Fächer 2,4 - zählt aber nicht!! Da jeder Lehrer nun eine Stimme besitzt, waren 5 gegen die
Realschulempfehlung trotz vergebener guter Noten im Zeugnis
Einschalten eine Rechtsbeistandes - ich mußte es tun, mein Sohn verstand die Welt nicht mehr und wollte unbedingt in die Realschule und kam sich völlig mißverstanden vor. (Kostenpunkt 500€ - was tut man nicht alles-)
-Anmeldung zur Aufnahmeprüfung Realschule-
2-tägiger schwerer Test in Mathe und Deutsch (Nachschrift und Aufsatz). Er hats total vermasselt). Im Nachhinein tut es mir
leid und ich würde es nie mehr befürworten, Kinder diesen Streß zuzumuten.
8 Tage später mündliche Prüfung (Text vorlesen)
Letzendlich Notendurchschnitt 3,4. :baw:
Nicht nur, daß ich mir jetzt von dieser Lehrerin anhören muss, daß sie doch recht hatte, der ganze Nervenstreß fürs Kind ist ein großer nervlicher Streß. Der Rechtsanwalt konnte auch nichts erreichen.
Mit diesem Beitrag möchte ich immer noch zu meinem Unverständnis beitragen, diesen Weg genau zu überlegen. Man tut seinem Kind keinen großen Gefallen, zumal jetzt der Einstieg in diese alte Schule extrem schwer für ihn werden wird.
Die Notenaufstellung der Schule belegt, daß im herkömmlichen Schulbereich weit überdurchschnittliche Leistungen erbracht worden sind. Nur unter Zuhilfenahme dubioser Kriterien und nicht nachvollziebarer, massiver Abwertungen im mündlichen Bereich hat man ihn so stark abgewertet. Und wie bereits angeführt, hat man auch die Beratungslehrerin - ohne Erfolg- für eine Realschulempfehlung plädiert. Was für eine - Gemeinsame Bildungsempfehlung -
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