Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat anlässlich einer Tagung der GEW mit Experten von Schulträgern von der Landesregierung gefordert, die hohen, pädagogisch unbegründeten Hürden bei der Neugründung von Gesamtschulen endlich abzusenken.
Insbesondere der ländliche Raum dürfe nicht durch ein "Drei-Klassen-Recht" bei den Gesamtschulneugründungen weiter benachteiligt werden, sagte die Grünen-Politikerin. Die besten Bedingungen hätten kirchliche und private Träger von Gesamtschulen. Für sie gelte keine Mindestzügigkeit. In den Städten sei es immerhin möglich, 5-zügige Gesamtschulen zu gründen, obwohl 4-zügige Gesamtschulen pädagogisch in der Regel sinnvoller seien. In kleinen Gemeinden sei die Gründung einer Gesamtschule wegen der geforderten 5-Zügigkeit oftmals überhaupt nicht möglich.
Nicht nur Gymnasien, sondern auch Gesamtschulen seien für viele Kinder auf dem Land nur mit sehr weiten Schulwegen erreichbar. Korter: "Dadurch wird die Bildungsbenachteiligung des ländlichen Raumes weiter verfestigt."
Ina Korter, schulpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag,
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