Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 09.02.2012, 18:25
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken-grau
  • Versenden-grau
Realschulen plus

Ahnen: Gute Anmeldezahlen für neue Realschulen plus 2010/2011

Mehr zu: Hauptschule, Realschule, Rheinland-Pfalz, Schulgesetz, Schulverwaltung, Schule
Mainz, 04.03.2010 -

Für die 56 Schulen, die zum Schuljahr 2010/2011 als Realschulen plus neu an den Start gehen wollen, liegt jetzt ein erster landesweiter Überblick über die Anmeldezahlen vor. "Insgesamt gesehen spiegeln die derzeit vorliegenden Zahlen die im vergangenen Jahr schon zu beobachtende gute Resonanz auf das neue Angebot der Realschule plus erneut wider", unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen und verwies dabei auch darauf, dass nach den aktuell vorliegenden Informationen noch gar nicht alle Viertklässlerinnen und Viertklässler für das kommende Schuljahr in den weiterführenden Schulen angemeldet worden seien.

Es sei festzustellen, dass es eine ganze Reihe von Schulen mit einer Option für den Start als Realschule plus gebe, die die Mindestanforderungen sogar deutlich übertroffen hätten, hielt Doris Ahnen fest. Zur Einlösung einer Option sind nach den schulgesetzlichen Vorgaben in der Regel 51 Anmeldungen für die fünfte Klassenstufe nötig. Unter den Schulen, die die Messzahl übertroffen hätten, befänden sich sowohl Schulen, die durch das Zusammengehen von bisherigen Haupt- und Realschulen oder von zwei Hauptschulen entstehen sollten als auch Schulen, die aus einer Haupt- oder einer Realschule heraus zur Realschule plus werden sollten. Mit fünf Schulträgern führe die Schulaufsicht wegen bislang niedriger Anmeldezahlen noch Gespräche. Dies betreffe insbesondere Standorte, an denen mehrere Realschulen plus zum Schuljahr 2010/2011 an den Start gehen sollten und sich die Schülerströme anders verteilt hätten, als dies von den Schulträgern bei der Antragstellung erwartet worden sei. Vor diesem Hintergrund könne es sinnvoll sein, dass einzelne Schulträger ihre bisherigen Planungen und Antragsstellungen nochmals überdenken.

Nach den von der Schulaufsicht gesammelten Anmeldungen können im Schulaufsichtsbezirk Trier alle dort erteilten Optionen eingelöst werden. Die 11 diesem Schulaufsichtsbezirk geplanten Realschulen plus entstehen ausnahmslos durch Zusammenschlüsse bisheriger Haupt- und Realschulen.

Im Schulaufsichtsbezirk Koblenz, in dem 17 Anträge gestellt wurden, ist die Situation fast vergleichbar. An zwei Standorten, an denen Realschulen plus aus einer Hauptschule heraus entwickelt werden sollen, wird die Schulaufsicht mit den Schulträgern Kontakt aufnehmen, in einer Kommune soll die ursprüngliche Planung und Antragstellung, die mehrere Realschulen plus in einer Kommune vorsah, überarbeitet werden.

Am breitesten gestreut ist die Resonanz auf neu geplante Realschulen plus im Schulaufsichtsbezirk Neustadt, in dem 28 Optionen erteilt worden waren. Hier gibt es einerseits Optionsschulen, die die geforderte Mindestanmeldezahl um mehr als das Doppelte – in einem Fall sogar um ein Mehrfaches – übertreffen. Andererseits gibt es auch sieben Optionen, bei denen auf Wunsch der jeweiligen Schulträger möglichst viele Schulen in einer Kommune erhalten werden sollten und sich die Schülerströme anders verteilt haben als von den Schulträgern erwartet. In diesen Fällen nehme die Schulaufsicht nun Gespräche mit den Schulträgern auf, um die Zahl der in den jeweiligen Kommunen noch nicht fest an weiterführenden Schulen angemeldeten Kinder zu erheben und um danach gegebenenfalls weitergehende Zusammenlegungen von bisher eigenständigen Schulen mit den Schulträgern zu erörtern.

"Alles in allem zeigen die derzeit vorliegenden Anmeldezahlen für weiterführende Schulen, dass die neue Schulform der Realschule plus gut angenommen wird, und dass der vereinzelt beschworene Run auf das Gymnasium nicht stattfindet. Dass bei der grundlegenden Schulstrukturreform in Einzelfällen auch im laufenden Prozess Planungen verändert werden müssen, ist allerdings nichts Außergewöhnliches", bilanzierte Bildungsministerin Ahnen.

Ansprechpartner

0 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)

Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

B670a8159ca8dd66ef4e5c406929c1cebda61f1d
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Sonderthemen

"Die Chancen einer weltweiten Lerngesellschaft"

09.02.2012. Unter dem Motto "Weltsprache Bildung" beteiligt sich das Goethe-Institut an der größten Bildungsfachmesse in Europa, der didacta in Hannover. Im Interview spricht Dr. Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, über multimedial vernetztes Lernen und Lehren im Zeitalter ...

Schule

Österreich: Fortgesetzte Reformen wichtig für Qualität und Chancengleichheit in Bildung

Paris/Berlin, 09.02.2012. Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. Der heute veröffentlichte OECD-Bericht "Equity and Quality in Education: Supporting Disadvantaged Students and Schools" appelliert daher, bereits begonnene Reformen ...

Kindergarten / Vorschule

EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld

03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...
in

Elementarbereich NRW | Medienschau Bildung

NEU bei didacta-bildungsklick.tv: CookUOS 2011/12

ANZEIGEN

Society in Science unterstützt postdoc Studenten überall auf der Welt. Unser Ziel ist Förderung der Forscher/innen.
ANZEIGE
Aktuelle Kommentare
Ein Tag Ein Preis Ein Deal. Marken-Schulranzen bis zu unglaublichen 80% reduziert. Scout, McNeill, Espri... und vieles mehr.
ANZEIGE
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung