Zahl der Erstsemester im Wintersemester um 8 Prozent gestiegen
Mehr zu: Baden-Württemberg, Hochschulzugang, Statistik, Studienwahl, Studierendenzahlen, HochschuleNach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes schrieben sich zum Wintersemester 2009/10 an den Hochschulen in Baden-Württemberg über 55 500 -Studierende neu ein. Das sind gut 8 Prozent mehr als im Wintersemester 2008/09. Die Gesamtzahl der Studierenden wuchs damit seit dem Vorjahr um 6 Prozent von 259 237 auf voraussichtlich 275 000.
Seit dem Wintersemester 2003/04 war die Anzahl der Studierenden im ersten Hochschulsemester zunächst kontinuierlich gesunken. Erst nach dem Wintersemester 2007/08 kam es wieder zu einem Anstieg der Zahl der Studienanfängerinnen und –anfänger. Ein besonders starker Anstieg war im Wintersemester 2008/09 zu erkennen, in dem die ehemaligen Berufsakademien zur Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) zusammengefasst wurden und Hochschulstatus bekamen. Die Trendwende hin zu steigenden Studienanfängerzahlen bestätigt sich in den vorläufigen Zahlen für das Wintersemester 2009/10 auch dann, wenn die Studierenden der DHBW unberücksichtigt bleiben.
Ebenfalls eine Trendwende erleben die Studierendenzahlen im ersten Fachsemester. Sie belaufen sich auf annähernd 68 400. Im Wintersemester 2009/10 stieg ihr Anteil um fast 12 Prozent gegenüber dem Vorjahrswert (61 148). Die Differenz zum Anteil der Studierenden im ersten Hochschulsemester - also den gut 55 500 Studienanfängerinnen und -anfängern – sind die Studierenden, die nach einem oder mehreren Semestern einen Studiengangwechsel vornehmen bzw. ein Studium antreten, das nur aufbauend auf einen bereits vorliegenden Studienabschluss betrieben werden kann. Zu letzteren gehören die knapp 4 800 Studierenden, die nach Abschluss eines vorangegangenen Studiums ein Master-Studium antreten. Im voran gegangenen Wintersemester 2008/09 wechselten noch 2 709 in ein Master-Studium.
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