Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 30.07.2010, 10:17
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken-grau
  • Versenden-grau
Bildungsregionen

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Präsidium des Landkreistags erörtern Fragen der Schulentwicklung

"Wir wollen für unsere Schüler wohnortnah hochwertige Bildungsangebote sichern und Ganztagsschulen ausbauen"

Mehr zu: Bayern, Bildungsregion, Bildungswesen, Regionalschule, Schulentwicklung, Schulstruktur, Schulweg, Spaenle, Schule
München, 10.03.2010 -

In einem intensiven Gespräch erörterte das Präsidium des Bayerischen Landkreistags um Präsident Theo Zellner mit Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zentrale Fragen der Schulentwicklung im Freistaat. "Wir wollen für unsere Schüler wohnortnah hochwertige Bildungsangebote sichern und die Ganztagsangebote ausbauen", waren sich Kultusminister Spaenle und Landkreistagspräsident Zellner einig. Theo Zeller unterstrich die Notwendigkeit, die offenen Ganztagsangebote im ländlichen Raum auszubauen.

Gemeinsam mit Ludwig Spaenle betonte Theo Zellner: "Wir haben ein vitales Interesse daran, dass für unsere jungen Menschen die besten Rahmenbedigungen geschaffen werden, damit sie erfolgreich eine qualitativ anspruchsvolle Bildung und Ausbildung durchlaufen." Mit Priorität verfolgen Staat und Landkreise das Ziel, dies ergab das Gespräch, gleichwertige Bildungs- und damit Lebenschancen für die Menschen in Stadt und Land zu sichern. Kultusminister Spaenle sicherte zu, dass er den Dialog mit den Landräten intensiv fortsetzen wird.

Konkret setzen Kultusminister Spaenle und die Landräte auf folgende Maßnahmen:

  1. Auch an Realschulen und Gymnasien sollen gebundene Ganztagsangebote ab 2011/2012 aufgebaut werden.

  2. Dabei sind die offenen Ganztagsangebote gerade im ländlichen Raum von besonderer Bedeutung. Kultusminister und Landräte werden sich dafür einsetzen, dass ebenso wie bei den gebundenen Ganztagsangeboten auch bei den offenen die Schülerbeförderung finanziell gefördert werden kann.

  3. Das flächendeckende Angebot von Grund- und Hauptschulen soll - soweit wie möglich erhalten bleiben.

  4. Das Modell der Flexiblen Grundschule kann besondere Chancen eröffnen. Auf der Basis von Jahrgangskombinierten Klassen können auch kleine Grundschulstandorte erhalten werden. Die Devise "Kurze Beine, kurze Wege" kann damit verwirklicht werden.

  5. Die Entwicklung der Hauptschule zur Mittelschule mit einer deutlichen Stärkung der beruflichen Orientierung wird als Chance gewertet, um jungen Menschen gute Startchancen auf dem Weg in die Berufsausbildung zu vermitteln. Dabei soll im Bedarfsfall auch die Untergrenze von 15 Schülern pro Klasse unterschritten werden können.

  6. Schulverbünde, zu denen sich kleinere Hauptschulen zusammenschließen können, sind ein geeignetes Instrument, um möglichst viele Hauptschulstandorte auch im ländlichen Raum zu erhalten. So können Schüler wohnortnah ihre Schule besuchen. Innerhalb von Schulverbünden kann auch die bisherige Mindestschülerzahl pro Klasse unterschritten werden.

  7. Die Jugendsozialarbeit an Schulen soll ausgebaut werden, da an Schulen immer stärker Aufgaben der Erziehung übernommen werden müssen.

Die Landkreise fungieren vor allem als Sachaufwandsträger für Realschulen und Gymnasien, aber auch von beruflichen Schulen und Förderschulen, die Landräte haben vielerorts auch die Rolle der Moderatoren der Dialogforen übernommen, in denen die betroffenen Personen die grundlegende Weichstellungen für das Schulwesen in den Landkreisen diskutieren.

Ansprechpartner

0 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)

Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

C3d860c2816d492d8beadb8ad6f23caeb22faabb
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Sonderthemen

UNESCO-Alphabetisierungspreis 2010 geht an Deutschland

Bonn, 29.07.2010. Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg erhält für das Projekt "Family Literacy" (FLY) den König-Sejong-Alphabetisierungspreis der UNESCO. Nach ideellen Würdigungen von insgesamt fünf deutschen Projekten seit 1974 geht in diesem Jahr der ...

Schule

Verschnaufpause von drei Wochen als Minimum

München, 28.07.2010. Die Sommerferien sind die wichtigste und längste Erholungszeit für Schülerinnen und Schüler. Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, appellierte an alle Eltern, ihren Kindern eine Verschnaufpause von mindestens drei Wochen zu gönnen, in der das ...

Berufliche Bildung

Weniger Hartz IV für BAföG-Empfänger

23.07.2010. (red/pm) BAföG-Empfänger haben weniger Anspruch auf Hartz IV, weil die Leistungen aus dem Bundesausbildungsförderungsgesetz angerechnet werden dürfen. Das entschied das Bundesverfassungsgericht. Eine junge Hartz IV-Empfängerin absolvierte eine dreijährige Ausbildung in einer privaten ...
in
Aktuelle Kommentare
Ein Tag Ein Preis Ein Deal. Marken-Schulranzen bis zu unglaublichen 80% reduziert. Scout, McNeill, Espri... und vieles mehr.
ANZEIGE
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung