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KMK

Kultusminister Olbertz nimmt als Vertreter der KMK an der Bologna-Jubiläumskonferenz 2010 in Wien und Budapest teil

Mehr zu: Bologna-Prozess, Mobilität, Hochschule
Bonn, 11.03.2010 -

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz nimmt als Vertreter der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) am 11. und 12. März 2010 an der Bologna-Jubiläumskonferenz in Wien und Budapest teil. Anlass ist der Abschluss der ersten Phase des Bologna-Prozesses und der offizielle Start des Europäischen Hochschulraumes.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die Bewertung der bisherigen Umsetzung der Bologna-Ziele. Diskutiert wird auf der Grundlage des Berichts eines unabhängigen Forschungskonsortiums und der Beiträge der am Bologna-Prozess beteiligten Akteure. Die von den Ministern verabschiedete Deklaration würdigt das Erreichte und gibt einen Ausblick auf das, was für den Europäischen Hochschulraum zu tun bleibt.

Ziel bleibt es, ein qualitätsvolles Studium zu gewährleisten und die internationale Mobilität der Studierenden zu fördern. Hierzu müssen die Qualität gesichert, vergleichbare Studienstrukturen geschaffen und die gegenseitige Anerkennung sowohl der Abschlüsse als auch einzelner Teilabschnitte von Studiengängen erleichtert werden. Nur so wird das gemeinsame Europa hochschulpolitisch Wirklichkeit.

"Auch wenn die verantwortlichen Politiker und die Vertreter der europäischen Hochschulen mit der Umsetzung des Bologna-Prozesses insgesamt zufrieden sind, besteht jedoch Einigkeit darüber, dass der praktische Umsetzungsprozess verbessert werden muss, um die Mobilität der Studierenden tatsächlich zu fördern und noch bestehende Hindernisse zügig abzubauen", berichtet Minister Olbertz.

Im Vorfeld der Konferenz hat die KMK in ihrer Plenartagung am 4. März 2010 bereits sehr ausführlich über die bei der Umsetzung der Bologna-Reform aufgetretenen Probleme beraten. Die Mitglieder der Kultusministerkonferenz unterstrichen, dass sie die Interessen der Studierenden ernst nehmen. Mit den Änderungen der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben haben die Länder schnell, umfassend und angemessen reagiert. Dabei sind wesentliche Korrekturen verankert worden, vor allem um die Studierbarkeit der Bachelor- und Master-Studiengänge zu gewährleisten.

Darüber hinaus führte die Kultusministerkonferenz am 3. März 2010 in Zusammenarbeit mit der Hochschulrektorenkonferenz eine Fachtagung zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses durch. Die Diskussionen zwischen Ländervertretern, Hochschulen und Studierenden fanden in einer sehr konstruktiven und ergebnisorientierten Atmosphäre statt. Die Kultusministerkonferenz hat ein hohes Interesse daran, dass nun entsprechende Diskussionsprozesse in den Ländern unter Beteiligung der Hochschulen und der Studierenden weitergeführt werden. "Die Fachtagung hat deutlich gemacht, dass die direkte Einbeziehung der Studierenden in den Bologna-Prozess richtig ist und auch in den Ländern fortgesetzt werden sollte", unterstreicht Olbertz. Die Wissenschaftsministerien der Länder werden die Hochschulen organisatorisch und inhaltlich dabei unterstützen, notwendige und vereinbarte Strukturverbesserungen im Sinne einer besseren Studierbarkeit, einer gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen und einer höheren Mobilität zügig umzusetzen.

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