Das Bildungsangebot, das die Hauptschule einem Drittel der bayerischen Schüler unterbreitet, ist auch in Zukunft unerlässlich. Es muss jedoch weiterentwickelt werden, um den gesamtgesellschaftlichen Anforderungen und den spezifischen Herausforderungen, denen sich die Hauptschule und ihre Absolventen stellen müssen, gerecht zu werden "Es gibt keine Alternative zu dieser wichtigen bildungspolitischen Weichenstellung, nämlich der Weiterentwicklung der Hauptschule zur Mittelschule. So können wir den Schülern der Hauptschule mit einem breit gefächerten Bildungsangebot neue Chancen auf dem Weg zum Beruf eröffnen und gleichzeitig möglichst viele Hauptschulstandorte - so lange es geht - erhalten", so Kultusminister Spaenle.
Bedauerlich ist, dass die SPD den Gesetzesentwurf zur Mittelschule schlecht redet und dabei Schwarzmalerei betreibt.
Durch die Gründung von Schulverbünden werden
die Hauptschulen inhaltlich gestärkt, indem allen Schülern der Zugang zum gesamten Bildungsangebot der Mittel- schule eröffnet werden kann
möglichst viele Standorte wohnortnah erhalten. Kleine Hauptschulen können sich in einem Schulverbund zusammenschließen und trotz demographischen Wandels weiterbestehen,
sich die Schülerbeförderungskosten für die Kommunen auch künftig in Grenzen halten, da lediglich ein geringer Schüleranteil regelmäßig zu einem anderen Schulstandort pendeln wird.
"Mit unserem Konzept nehmen wir die Kompetenz und Erfahrungen der Schulen und der Schulaufwandsträger vor Ort auf und bringen sie über die Bildung von Schulverbünden zur Geltung", so Kultusminister Spaenle abschließend. Gemeinde und Landkreise unterstützen die Mittelschule und die Schulverbünde nachhaltig.