VBE lobt schulfreundliche Maßnahme
Von der Senkung des Klassenteilers profitieren Grundschüler und Lehrer
Mehr zu: Baden-Württemberg, Grundschule, Klassenfrequenz, SchuleErst in drei Jahren sollte der Klassenteiler an Grundschulen auf 28 Schüler pro Klasse gesenkt werden. "Dass die Umsetzung jetzt doch rascher erfolgt, erfordert von der Landesregierung einen finanziellen Kraftakt, der Anerkennung verdient", lobt der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg, Rudolf Karg. Auch wenn die Forderung des VBE "Höchstens 22 Kinder pro Klasse!" laute, bringe die Senkung der Schülerhöchstzahl auf 28 doch eine spürbare Entlastung für die Schulen.
Es sei sehr erfreulich, so der VBE-Chef, dass die Landesregierung nicht nur die seitherige Bildungspolitik werbemäßig besser verkaufen wolle, sondern auch wirklich zur Verbesserung der Rahmenbedingungen an den Schulen mehr tue. Der zu hohe Klassenteiler habe Schülern, Eltern und Lehrern doch gewaltig auf den Nägeln gebrannt. Zum kommenden Schuljahr hätte der Klassenteiler lediglich im Sekundarschulbereich von 32 auf 31 gesenkt werden sollen. Das hätte die Grundschulen nicht einmal berührt. Dass man nun den Schwerpunkt auf den Primarbereich lege und den Teiler auf einmal von 31 auf 28 senke, sei richtig und zeige, dass Landesregierung und Kultusministerium verstanden haben, dass es in erster Linie auf das Fundament eines Hauses ankomme, bevor man sich über verschiedene Dachformen unterhalten könne.
Dazu passt es, dass künftig auch angehende Grundschullehrerinnen acht Semester lang studieren dürfen, wie es die Haupt- und (Werk-)Realschullehrkräfte tun. Damit ist eine elementare Forderung des VBE zumindest teilweise erfüllt worden. Leider wird die Arbeit der unterschiedlichen Lehrergruppen noch immer nach der "Schuhgröße" der Schüler sowie deren sozialen Herkunft bewertet und entsprechend bezahlt. Der Umgang mit jüngeren und bildungsschwächeren Schülern wird gesellschaftlich geringer geschätzt und finanziell weniger honoriert als das Unterrichten älterer Schüler und solcher aus "besseren" Kreisen. Eine gleich lange Studiendauer könnte das bisher recht fest zementierte ungleiche Besoldungsgefüge doch etwas mehr ins Wanken bringen.
Ansprechpartner
Sonderthemen
"Die Chancen einer weltweiten Lerngesellschaft"
09.02.2012. Unter dem Motto "Weltsprache Bildung" beteiligt sich das Goethe-Institut an der größten Bildungsfachmesse in Europa, der didacta in Hannover. Im Interview spricht Dr. Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, über multimedial vernetztes Lernen und Lehren im Zeitalter ...Schule
Österreich: Fortgesetzte Reformen wichtig für Qualität und Chancengleichheit in Bildung
Paris/Berlin, 09.02.2012. Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. Der heute veröffentlichte OECD-Bericht "Equity and Quality in Education: Supporting Disadvantaged Students and Schools" appelliert daher, bereits begonnene Reformen ...Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback