GEW Bayern
Erklärung der GEW Bayern zum Ansehen des Lehrerberufs
Mehr zu: Bayern, Bildungsausgaben, Bildungswesen, Lehrerbildung, Spaenle, Vergütung, SchuleDas bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus sieht sich gemeinsam mit verschiedenen Verbänden im Erziehungs- und Bildungsbereich veranlasst, die verantwortungsvolle Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern zu würdigen. Auch die GEW Bayern ist sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe bewusst. Dennoch haben wir diese Erklärung nicht unterzeichnet.
In einem Vorgespräch wurde seitens des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus der Text vorgestellt. Die GEW wurde aufgefordert, Änderungen vorzuschlagen. Diese wurden vom Minister in der endgültigen Fassung dann doch nicht übernommen.
Der GEW Bayern war es ein Anliegen, dass in dem Text auch darauf hingewiesen wird, dass die bayerischen Lehrerinnen und Lehrer trotz des chronisch unterfinanzierten Bildungsbereichs einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Bayerns leisten. Der einzufügende Textvorschlag lautete:
- "Um ihre verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben zu können, benötigen Lehrerinnen und Lehrer ausreichende materielle und personelle Voraussetzungen. Der Freistaat Bayern, insbesondere das Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit Herrn Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle an der Spitze, sind sich dieser Herausforderungen bewusst."
Das Ministerium sah sich leider nicht in der Lage, diesen Textbaustein einzufügen. Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: "Wir bedauern das und werden weiterhin unsere Stimme erheben, um für unsere wichtige und zukunftsweisende Arbeit im Bildungsbereich ausreichende Mittel einzufordern."
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