Hamburgs Schulen schmieden Klimaschutzpläne
Senatorinnen Christa Goetsch und Anja Hajduk stellen gemeinsames Leitprojekt "Klimaschutz an Schulen" vor
Mehr zu: Hamburg, Nachhaltigkeit, Naturwissenschaften, Schulprojekte, SchuleKlimaschutz macht Schule! Unter dem Motto "Klima – wir handeln!" stellen sich 22 Hamburger Schulen der Verantwortung, das Klima noch besser zu schützen. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und die Behörde für Schule und Berufsbildung haben dazu das gemeinsame und bundesweit bisher einmalige Leitprojekt "Klimaschutz an Schulen" gegründet. Als Bestandteil des Hamburger Klimaschutzkonzeptes und angesiedelt am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), unterstützt es Schulen professionell, eigene "Klimaschutzpläne" zu entwickeln und umzusetzen.
Die Schülerinnen und Schüler durchleuchten gemeinsam mit Lehrern und Eltern ihre Schule auf Potenziale zum Einsparen von CO2 und entwickeln Klimaschutzkonzepte. Das Angebot des LI reicht von pädagogischen und technischen Beratungen, Lehrerfortbildungen, Schülerkursen, neuen Unterrichtsangeboten, z.B. dem Einsatz von Klimakisten oder Wärmebildkameras, bis hin zur breiten Öffentlichkeitsarbeit. Die Senatorinnen Hajduk und Goetsch stellten heute im Rahmen einer Pressekonferenz an der Otto-Hahn-Schule das Projekt gemeinsam vor. Die Gesamtschule betreibt seit 1999 vorbildlichen Klimaschutz – mit Fotovoltaikanlagen, einer von Schülern gebauten Recycling-Solaranlage und einem geplanten Windrad. Nach Ende der Pilotphase im Herbst 2010 können sich weitere Schulen für die intensive Begleitung durch das LI anmelden. Das Projekt läuft bis Ende 2012.
Umweltsenatorin Anja Hajduk: "Hamburg hat sich sehr viel in Sachen Klimaschutz vorgenommen. Damit wir unsere Klimaschutzziele erreichen, müssen möglichst Alle mitmachen. Schulen spielen dabei eine zentrale Rolle. Schulen können Akzeptanz aufbauen und bei Kindern und Jugendlichen das Verständnis für die globalen Herausforderungen und das konkrete Handeln vor Ort maßgeblich gestalten."
Schulsenatorin Christa Goetsch: "Wir wollen mit dem Projekt das Bewusstsein für den Klimaschutz schärfen, die Umwelt- und Klimaschutzerziehung im Unterricht ausbauen und zur Übernahme von Verantwortung in der Schulgemeinschaft ermuntern. Und das Engagement wird belohnt: Erfolgreiche Projektschulen können sich zukünftig um das LI-Gütesiegel "Klimaschule" bewerben.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.li-hamburg.de/klimaschutz
Presserückfragen:
Melanie Nickel
stellv. Pressesprecherin der Behörde für Schule und Berufsbildung
040 /42863 3497
Inhaltliche Rückfragen:
Christine Stecker
Öffentlichkeitsarbeit Projekt "Klimaschutz an Schulen"
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
040 / 428842-344
0172 / 5132613
Ansprechpartner
Ist ja alles gut und schön. Aber warum wird die Energie und Zeit, die hier hineingesteckt wird, nicht ENDLICH mal dafür verwendet, JEDEM Mathematiklehrer, zumindest in der Grundschule, eine Weiterbildung zu ermöglichen, Kinder mit einer Rechenschwäche (Stichwort "Dyskalkulie") zu erkennen und dann auch, in Zusammenarbeit mit einem ordentlichen Lerntherapeuten, innerhalb des Unterrichts diese Kinder zu fördern? In Berlin ist das gerade durchgesetzt worden!!! Warum nicht auch in Hamburg??? Was hier in Hamburg bezüglich Dyskalkulie läuft, ist nicht in Worte zu kleiden. Die allermeisten Lehrer kennen sich damit in keinster Weise aus. SO GEHT ES NICHT WEITER!!! Die Lehrer erkennen meist keine Dyskalkulie. Für sehr viele Kinder beginnt eine Therapie - nach einer Odyssee der Eltern - meist viel zu spät! Erkennbar ist die Dyskalkulie bereits in der ersten Klasse. Die außerunterrichtliche Lernhilfe ist ja gut und schön, ist jedoch a) zu kurz und b) wie bereits beschrieben oft zu spät. Ich appelliere an die Schulbehörde, hier ENDLICH TÄTIG ZU WERDEN!
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