Deutsches Studentenwerk
Eigene Wohnung, WG, "Hotel Mama", Wohnheim
Mehr zu: BAföG, Fachhochschule, Jugendhilfe und Sozialarbeit, Statistik, Studentenwohnheim, Studiengebühren, Hochschule- Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zeigt Vielfalt der studentischen Wohnformen
- 37% der Studierenden haben eine eigene Wohnung, 26% leben in einer WG, 23% bei den Eltern, 12% im Wohnheim, 2% zur Untermiete
- Elternhaus oder Wohnheim liegen bei Bachelor-Studierenden aus wenig begüterten Familien und Studiengebühren-Zahlern vorn
20% der Studierenden leben mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner zusammen in einer Wohnung, 17% allein in einer Mietwohnung, 26% in einer Wohngemeinschaft. 23% wohnen noch bei ihren Eltern, 12% im Wohnheim und zur Untermiete gerade noch 2% der Studierenden.
Diese Zahlen aus der neuen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) stellte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde heute in Aachen vor, wo sich die Wohnheim-Verantwortlichen der 58 Studentenwerke treffen. Für die inzwischen 19. Sozialerhebung waren im Sommer 2009 mehr als 16.000 Studierende befragt worden.
Wie Meyer auf der Heyde ausführt, seien die Unterschiede bei den studentischen Wohnformen vor allem altersabhängig. Studienanfänger wohnen überdurchschnittlich häufig noch im Elternhaus oder ziehen ins Studentenwohnheim, ältere Studierende bevorzugen die eigene Wohnung, häufig mit Partner oder Partnerin. Die Wohngemeinschaft ist in allen studentischen Altersgruppen beliebt.
Im Vergleich zur vorangegangenen Befragung von 2006 haben die WG (+ 1 Prozentpunkt) und das Wohnheim (ebenfalls + 1 Prozentpunkt) ganz leicht zugelegt. Der Anteil der Studierenden, die alleine in einer Wohnung leben, ist dagegen von 20% auf 17% zurückgegangen.
"Ich sehe eine Tendenz hin zu den preisgünstigen Wohnformen Elternhaus und Wohnheim", erklärte Meyer auf der Heyde vor rund 150 Expertinnen und Experten aus den Studentenwerken, "vor allem bei Bachelor-Studierenden und bei Studierenden, die Studiengebühren bezahlen müssen und aus einkommensschwächeren Elternhäusern kommen." Bei den Gebühren-Zahlern ist der Anteil der Elternwohner mit 28% um fünf Prozentpunkte höher als der Durchschnitt. Von den Bachelor-Studierenden an Fachhochschulen leben 41% noch bei ihren Eltern.
Die 19. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden zum Download:
www.studentenwerke.de
www.sozialerhebung.de
www.his.de
Die Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks werden finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und wissenschaftlich durchgeführt vom Hochschschul-Informations-System HIS.
Ansprechpartner
Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...Sonderthemen
Schulen sollen Lernzentren für alle werden
03.02.2012. (red/ots) - Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung (CDU), will angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland die Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Ältere verbessern und mehr Forschung in der Altersmedizin ermöglichen. "Nur etwa ein Drittel der über ...Schule
Zweigliedrigkeit: Ist immer drin, was draufsteht?
01.02.2012. (red) Der jahrzehntelange politische Streit über die Schulstrukturen und das gegliederte Schulsystem scheint in Deutschland - zumindest auf den ersten Blick - auf einen Konsens hinauszulaufen: die Zweigliedrigkeit. Auf den zweiten Blick allerdings wird deutlich, dass diese Zweigliedrigkeit in ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback