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Pressemeldung von: Deutsches Studentenwerk

Eigene Wohnung, WG, "Hotel Mama", Wohnheim

Aachen / Berlin, 05.05.2010


20% der Studierenden leben mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner zusammen in einer Wohnung, 17% allein in einer Mietwohnung, 26% in einer Wohngemeinschaft. 23% wohnen noch bei ihren Eltern, 12% im Wohnheim und zur Untermiete gerade noch 2% der Studierenden.

Diese Zahlen aus der neuen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) stellte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde heute in Aachen vor, wo sich die Wohnheim-Verantwortlichen der 58 Studentenwerke treffen. Für die inzwischen 19. Sozialerhebung waren im Sommer 2009 mehr als 16.000 Studierende befragt worden.

Wie Meyer auf der Heyde ausführt, seien die Unterschiede bei den studentischen Wohnformen vor allem altersabhängig. Studienanfänger wohnen überdurchschnittlich häufig noch im Elternhaus oder ziehen ins Studentenwohnheim, ältere Studierende bevorzugen die eigene Wohnung, häufig mit Partner oder Partnerin. Die Wohngemeinschaft ist in allen studentischen Altersgruppen beliebt.

Im Vergleich zur vorangegangenen Befragung von 2006 haben die WG (+ 1 Prozentpunkt) und das Wohnheim (ebenfalls + 1 Prozentpunkt) ganz leicht zugelegt. Der Anteil der Studierenden, die alleine in einer Wohnung leben, ist dagegen von 20% auf 17% zurückgegangen.

"Ich sehe eine Tendenz hin zu den preisgünstigen Wohnformen Elternhaus und Wohnheim", erklärte Meyer auf der Heyde vor rund 150 Expertinnen und Experten aus den Studentenwerken, "vor allem bei Bachelor-Studierenden und bei Studierenden, die Studiengebühren bezahlen müssen und aus einkommens­schwächeren Elternhäusern kommen." Bei den Gebühren-Zahlern ist der Anteil der Elternwohner mit 28% um fünf Prozentpunkte höher als der Durchschnitt. Von den Bachelor-Studierenden an Fachhochschulen leben 41% noch bei ihren Eltern.

Die 19. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden zum Download:

www.studentenwerke.de
www.sozialerhebung.de
www.his.de

Die Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks werden finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und wissenschaftlich durchgeführt vom Hochschschul-Informations-System HIS.


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