Förderung für begabte Schülerinnen und Schüler
Hasso-Plattner-Institut und Bildungsminister Rupprecht rufen zur Bewerbung für HPI-Schülerkolleg auf
Mehr zu: Berufsorientierung, Brandenburg, Hochbegabung, Informatik, MINT-Fächer, Naturwissenschaften, Sport, Schule, HochschuleDas Hasso-Plattner-Institut in Potsdam und das brandenburgische Bildungsministerium rufen zu Bewerbungen für das HPI-Schülerkolleg auf. Bis zum 31. Mai 2010 können sich interessierte und begabte Jugendliche mit einem Motivationsschreiben und ihrem Halbjahreszeugnis für das Kolleg bewerben. Es startet nach den Sommerferien ins zweite Jahr. Sein Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II auf dem Gebiet der modernen Informationstechnologien und ihrer Grundlagen aus Mathematik und Informatik zu fördern.
Wie im laufenden Schuljahr werden die Kolleg-Teilnehmer auch künftig in drei Arbeitsgemeinschaften zusammen kommen. Jede AG hat maximal 20 Mitglieder. Betreuer sind wissenschaftliche Mitarbeiter des HPI sowie Informatik- und Mathematiklehrer. Die 14-täglichen Treffen finden jeweils nachmittags am HPI in Potsdam-Babelsberg statt.
"Eine Umfrage ergab, dass 73 Prozent der Teilnehmer geneigt sind, später ein Studium im Bereich Informationstechnologie aufzunehmen", berichtet HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. 90 Prozent der Befragten hätten angegeben, dass ihnen das HPI-Schülerkolleg Spaß gemacht habe. Meinel erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass ein erfolgreich absolviertes Studium in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auch künftig exzellente Jobchancen biete.
Holger Rupprecht, Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport, erklärte, die Schülerakademie des HPI sei ein gutes und auch ein gut gelingendes Beispiel für Begabungsförderung in der Kooperation zwischen universitärem Raum und Schule. "Die Ausbildung junger Menschen in Naturwissenschaften und Technik ist heutzutage ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft", so der Minister. "Know-how in den MINT-Fächern ist längst eine Schlüsselressource."
Im ersten Jahr des HPI-Schülerkollegs hatten die Teilnehmer aus der Sekundarstufe I zum Beispiel gelernt, wie man durch grafische Programmierung mobile Roboter steuern und mit programmierbaren Elektronikbauteilen Umweltdaten messen und verarbeiten kann. Die AG der Sekundarstufe II begab sich mit Mathematik auf die Suche nach den Erfolgsstrategien von Computerspielen und programmierte eine digitale Version des Brettspiels Reversi. Außerdem wurden Mikrochips entworfen, die für Taschenrechner und Keyboards geeignet sind.
Interessierte können sich beim HPI, Postfach 900460, 14440 Potsdam, unter dem Stichwort "HPI-Schülerkolleg" anmelden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hpi.uni-potsdam.de/studium/schuelerakademie.html
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