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Letzte Änderung: 09.09.2010, 08:47
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Hamburg

Behauptungen über "Heimlichkeiten" und "Gewissensprüfungen" bei der Besetzung von Schulleiterstellen sind falsch

Richtigstellung der Behörde für Schule und Berufsbildung

Mehr zu: Hamburg, Lehrerbildung, Schule
Hamburg, 21.05.2010 -

In einer heutigen Mail behauptet die Initiative gegen die Schulreform "Wir wollen lernen", die Behörde besetze "heimlich und unter Ausschluss der schulischen Gremien" die Schulleiterstellen für Primar- und Stadtteilschulen, nachdem angeblich eine "Gewissens- und Loyalitätsprüfung" durchgeführt worden sei. Außerdem würden die Namen geheim gehalten und die Schulleitungen über ihre berufliche Zukunft im Unklaren gelassen.

Jede einzelne dieser Behauptungen ist falsch.

Die heute bestehenden Schulen haben bereits Schulleiter und Schulleiterinnen, die Primar- und Stadtteilschulen sind keine Neugründungen, sondern Umwandlungen von Schulen. Eine Behörde ist verpflichtet, ihr heutiges Leitungspersonal amtsangemessen einzusetzen, ein Ausschreibungsverfahren ist deshalb nicht sinnvoll und auch nicht geboten. Die Behörde für Schule und Berufsbildung hat mit allen Hamburger Schulleitungen der bestehenden Grundschulen und der Schulen, die zu Stadtteilschulen fusionieren, Gespräche geführt um zu erfahren, welche Vorstellung diese über ihren künftigen Leitungseinsatz haben.

In den meisten Fällen konnten sich Schulaufsicht und Schulleiter einvernehmlich einigen, bei Konflikten gab es erneute Gespräche mit einem anderen Partner auf Behördenseite, in der Regel der Abteilungsleitung. Eine interne Dokumentation dieser Gesprächsergebnisse liegt vor und wird als Überblick regelmäßig dem Personalausschuss der Deputation vorgestellt. Selbstverständlich werden auch die Schulleitungen informiert über die beabsichtigte zukünftige Leitungsverwendung.

Da es erst zum neuen Schuljahr ab 01.08.2010 in Hamburg Primarschulen und Stadtteilschulen geben wird, können diese also auch erst zu diesem Zeitpunkt eine Leitungen erhalten.

Ansprechpartner

1 Kommentar (es gelten unsere Kommentarregeln)
von Dr. Walter Scheuerl, Hamburg, am 22.05.2010, 09:05

Die Behoerde verwickelt sich in Widersprueche

Waere die Behoerdensprecherin Frau Koehnlein schon 2008 an Bord gewesen, wuesste sie, dass die Behoerde im Oktober 2008 noch behauptete, die Primarschulen seien Neugruendungen. Senatorin Goetsch kuendigte damals an, die Stellen wuerden grundsaetzlich ausgeschrieben:

Hamburger Abendblatt v. 28.10.2008: Streit um Primarschulen: Wer bekommt die Leitung?

www.abendblatt.de/hambu...-die-Leitung.html


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