Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Ferienseminare für sehr begabte und leistungsfähige Gymnasiastinnen und Gymnasiasten
Seminare in allen Regierungsbezirken
Mehr zu: Außerschulische Lernorte, Bayern, Gymnasium, Hauptschule, SchuleÜber 200 sehr begabte und vielseitig interessierte Schülerinnen und Schüler von Gymnasien werden vom Bayerischen Kultusministerium in der kommenden Woche zu Ferienseminaren eingeladen. Organisiert werden diese von den Ministerialbeauftragten der einzelnen Bezirke. Die Angebote für die Gymnasiasten wie auch ähnliche konzipierte Seminare für Schüler von Hauptschulen, Realschulen und beruflichen Schulen sind Bestandteil der Hochbegabtenförderung.
Sie stellen auch ein Zeichen der Anerkennung von besonderem Engagement im Unterricht und sozialen Ange-legenheiten dar. Ministerialbeauftragter Klaus Drauschke hat z.B. Schülerinnen und Schüler aus Niederbayern nach Passau eingeladen. Inhaltlich reicht das Programmangebot von Fragen zur politischen Wirklichkeit und der Neurobiologie bis zu Workshops in Kunst und Musik.
Nach Forchheim hat sein Kollege Joachim Leisgang aus Mittelfranken Schülerinnen und Schüler eingeladen: Dort stehen z.B. ein Theaterworkshop, Fragen der Landesgeschichte und Informationen über Nanotechnologie sowie ein Besuch der Nürnberger Nachrichten auf dem Programm.
Im Rahmen des Ferienseminars der Dienststelle des Ministerialbeauftragten für Oberbayern-Ost beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer z.B. mit Fragen der Molekularbiologie, Naturphilosophie und der Teilchenphysik und besuchen den Forschungsreaktor München. Sie informieren sich auch über jüdisches Leben in München in der Weimarer Zeit und besuchen ein Obdachlosenheim in München.
Nach Hohenschwangau lädt Ministerialbeauftragter Hubert Lepperdinger ein. Dort diskutieren die Schülerinnen und Schüler u.a. Fragen der spanischen Geschichte, der Entwicklung der Arbeitswelt, der Neurowissenschaften, der Biomedizin sowie der Nanotechnologie. Wanderungen, Musik und Theater runden das Programm ab.
Vorträge zur Wirtschaftsinformatik, experimentelles Arbeiten in Physik und Biologie sowie Workshops zu Literatur und Kunst stehen u.a. auf dem Programm des Seminars, zu dem der Ministerialbeauftragte für Unterfranken, Rudolf Schmitt, nach Würzburg eingeladen hat.
Bei dem Seminar von Ministerialbeauftragtem Dr. Edmund Neubauer in Pegnitz diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise über Verträge aus juristischer Sicht. Sie bekommen einen Einblick in Lehre und Forschung der Universität Bayreuth und besuchen die Klosterstadt Waldsassen. Nach Amberg lädt Paul Lippert, der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in der Oberpfalz, ein: Hier beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler u.a. mit Radioaktivität, Einsteins Relativitätstheorie und dem Konzept der sozialen Marktwirtschaft.
Ins Kloster Schäftlarn hat die Ministerialbeauftrage für Gymnasien in Ober-bayern-West, Dr. Karin Oechslein, eingeladen (Meldung vorab). Die Deutsche Bahn erstattet dankenswerterweise die Fahrtkosten und stellt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Ferienticket kostenfrei zur Verfügung.
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