Ministerium für Bildung des Saarlandes
Saarland hat höchste Forschungsorientierung aller Bundesländer
Wissenschaftsstandort zeichnet sich durch MINT-Qualifikationen und hohe Promotionsraten aus
Mehr zu: Bildungsmonitor, Forschung, Habilitation, MINT-Fächer, Promotion, Saarland, Statistik, HochschuleDas Saarland hat die höchste Forschungsorientierung aller Bundesländer. Das geht aus dem Bildungsmonitor 2010 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervor. Der Bericht lobt die saarländischen Hochschulen insbesondere wegen der hohen Qualifikation in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).
Die Zahl der Absolventen dieser Fächer sei im Verhältnis zum gesamten Forschungs- und Entwicklungspersonal besonders hoch (Saarland: 20 Prozent; Durchschnitt: 17 Prozent). Insgesamt sei zu erkennen, dass ein Schwerpunkt des Saarlandes auf der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses liege. So sei der Anteil der Promotionen an allen Hochschulabschlüssen mit 9,4 Prozent überdurchschnittlich hoch (Durchschnitt: 8,1 Prozent). Auch die Anzahl der Habilitationen pro Professor liege mit 7,1 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt (4,8 Prozent).
"Die saarländische Forschungslandschaft ist bundesweit hervorragend, insbesondere im MINT-Bereich. Unsere Hochschulen tragen entscheidend zur Zukunftsfähigkeit der Region bei, indem sie hervorragende Nachwuchswissenschaftler ausbilden", so Dr. Christoph Hartmann, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft. "Das Saarland ist als renommierter Informatik- und Technologiestandort bekannt. Wir bieten dem wissenschaftlichen Nachwuchs erstklassige Ausbildungsbedingungen." Der Bildungsmonitor 2010 hebt zudem die mit 73,3 Prozent hohe Ausbildungsstellenquote des Saarlandes hervor (Durchschnitt: 62,1 Prozent). Im Jahr 2006 habe es zudem die höchste Ersatzquote für Meister, Techniker und Personen mit vergleichbaren Fortbildungsabschlüssen gegeben.
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