Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Ostdeutsche Länder und Berlin wollen Englisch-Kompetenzen verbessern
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin beraten Entwicklung länderübergreifender Unterstützungskonzepte für Englischlehrer
Mehr zu: Berlin, Bildungsstandards, Brandenburg, Föderalismus, Fremdsprachen, Lehrerbildung, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, SchuleDie ostdeutschen Kultus- und Bildungsstaatssekretäre - einschließlich Berlins - haben gestern auf Einladung von Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht in Potsdam über Maßnahmen als Reaktion auf die im Juni veröffentlichten Schüler-Ergebnisse in Englisch beim Ländervergleich der Bildungsstandards diskutiert. So sollen zeitnah Unterstützungskonzeptionen zur Professionalisierung von Englisch-Lehrkräften entwickelt werden. Dazu soll es eine länderübergreifende Arbeitsgruppe geben, in der der Leiter der Ländervergleichsstudie, Prof. Dr. Olaf Köller, mitarbeiten wird.
Die im Juni 2010 erstmals veröffentlichte Vergleichsstudie der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) zu den Bildungsstandards in den 16 Bundesländern löst die bisherigen PISA-Ländervergleiche ab. Die Bildungsforscher des IQB untersuchten dazu im Mai 2009 bundesweit die Leistungen von 41.000 Neuntklässlern aller Schularten in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch. Sie mussten sich Anforderungen stellen, die bundesweit zum Erreichen des Mittleren Schulabschlusses nach der Jahrgangsstufe 10 erwartet werden. Die Überprüfung der Englisch-Bildungsstandards in Lesen und Zuhören hatte insbesondere auch für die ostdeutschen Länder Verbesserungsbedarf aufgezeigt.
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