GEW Nordrhein-Westfalen
GEW begrüßt neues pädagogisches Denken im Schulministerium
Stufenplan für kleinere Klassen jetzt erforderlich
Mehr zu: Förderunterricht, Klassenfrequenz, Nordrhein-Westfalen, Schulentwicklung, SchuleDie GEW begrüßt die pädagogische Neuausrichtung der Schulpolitik der Landesregierung, fordert aber gleichzeitig, die ambitionierten Reformprojekte mit genügend Ressourcen auszustatten. Absolute Priorität sieht die Bildungsgewerkschaft bei der Entwicklung eines Stufenplans für kleinere Klassen in allen Schulformen, damit die Kommunen langfristig und verlässlich ihre Schulentwicklung planen können. Die GEW erwartet insbesondere, dass die Landesregierung noch in diesem Herbst definiert, wie ihr Weg zu kleineren Klassen bis zum Ende der Legislaturperiode gestaltet werden soll.
"Reformen brauchen Ressourcen, die genau so groß sind wie die Ziele, die sie verfolgen", erklärte heute GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber als Reaktion auf die Pressekonferenz von Schulministerin Löhrmann zu Beginn des neuen Schuljahres. "Schulen und Kommunen müssen jetzt wissen, wohin die Reise geht. Für eine langfristige Schulentwicklungsplanung benötigen die Kommunen verlässliche Parameter, dazu zählen insbesondere die zukünftigen Klassengrößen."
Im Zuge des Reformaufbruchs sollen auch Gemeinschaftsschulen entstehen. Die GEW begrüßt diese längst überfällige Entscheidung. Gemeinschaftsschulen bieten insbesondere im ländlichen Raum eine Chance, längeres gemeinsames Lernen zu verwirklichen. "Das politische Ziel einer modernen Pädagogik mit individueller Förderung der Kinder können wir nur begrüßen," unterstreicht der GEW-Vorsitzende.
Das desolate Abschneiden NRWs beim Bildungsmonitor des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IDW) belegt nach Auffassung des GEW-Vorsitzenden einmal mehr die Dringlichkeit des Investitionsziels des Dresdner Gipfels von 10% für die Bildung in unserem Land. Die Zukunft des Industrie- und Wirtschaftsstandortes NRW stehe auf dem Spiel, wenn in der Ressourcenfrage nur auf Demografiegewinne, nicht aber auf zusätzliche Investitionen und mehr Chancengleichheit im Bildungssystem gesetzt werde.
Ansprechpartner
Schule
Grundschüler wollen in die Natur
06.02.2012. Der Entfremdung der Jugend von der Natur kann man entgegenwirken. Eine Untersuchung der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN, Bonn) unter 175 Grundschülern zeigt, dass sich Kinder sogar mehr Aktionen in der Natur während des Unterrichts wünschen. Dieses ...Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...Sonderthemen
Schulen sollen Lernzentren für alle werden
03.02.2012. (red/ots) - Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung (CDU), will angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland die Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Ältere verbessern und mehr Forschung in der Altersmedizin ermöglichen. "Nur etwa ein Drittel der über ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback