Hochschulrektorenkonferenz
HRK-Präsidentin Wintermantel: Internationalen Talenten die Türen öffnen
Mehr zu: Europa, Fachkräftebedarf, Internationaler Austausch, Mobilität, Wintermantel, HochschuleAnlässlich der Diskussion über den Fachkräftemangel in Deutschland fordert die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, Bundesregierung und Länder auf, die Rahmenbedingungen für die Aufnahme internationaler Forscher zu verbessern.
Derzeit werde die Mobilität von Wissenschaftlern durch bestehende Regelungen etwa im Sozialversicherungs-, Beamten- oder Zuwanderungsrecht erschwert. Dies stehe im Gegensatz zu den erklärten Leistungszielen für Forschung und Entwicklung und der Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung für die Wissenschaft.
"Die Hochschulen öffnen sich inzwischen stärker für den europäischen und auch außereuropäischen Arbeitsmarkt. Ich begrüße deshalb die aktuelle Forderung des Wissenschaftsrats, Deutschland solle im eigenen Interesse zu einem Einwanderungsland für ausländisches wissenschaftliches Personal werden", erklärte die HRK-Präsidentin in Bonn.
Dazu müsse der Bund Mobilitätshemmnisse abbauen. So solle er sich für eine bessere Vereinbarkeit der Sozialversicherungssysteme in Europa einsetzen. "Das Fehlen von Koordinierungssystemen etwa bei der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst bringt erhebliche finanzielle Unsicherheiten für die Betroffenen mit sich", erläuterte Wintermantel.
Auch das im Aufenthaltsgesetz eingeführte so genannte Forschervisum müsse der Realität des Hochschulalltags angepasst werden: Es berechtigt im Rahmen eines Forschungsvorhabens, das Lehraufgaben einschließen kann, zum Aufenthalt in Deutschland. Voraussetzung ist jedoch der Nachweis eines Nettomindesteinkommens. Dies können aber zum Beispiel Promovierende oft nicht erreichen.
Die Ausländerbehörden wendeten zudem die Regelung in der Praxis uneinheitlich an, so die HRK-Präsidentin: "Einige vergeben den entsprechenden Aufenthaltstitel reibungslos - andere scheinen das Forschervisum gar nicht zu kennen oder anwenden zu wollen.
Der Bund muss hier die Rahmenbedingungen verbessern, damit die Hochschulen ihr Innovationspotential ausschöpfen können.
Auch die Länder müssen ihre geplanten Dienstrechtsreformen an den Mobilitätsbedürfnissen von Wissenschaftlern ausrichten. Baden-Württemberg geht hier zurzeit beispielhaft voran."
Ansprechpartner
Schule
Grundschüler wollen in die Natur
06.02.2012. Der Entfremdung der Jugend von der Natur kann man entgegenwirken. Eine Untersuchung der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN, Bonn) unter 175 Grundschülern zeigt, dass sich Kinder sogar mehr Aktionen in der Natur während des Unterrichts wünschen. Dieses ...Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...Sonderthemen
Schulen sollen Lernzentren für alle werden
03.02.2012. (red/ots) - Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung (CDU), will angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland die Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Ältere verbessern und mehr Forschung in der Altersmedizin ermöglichen. "Nur etwa ein Drittel der über ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback