Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)
Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen
Bildungssenatorin Christa Goetsch stellt neues Handbuch vor
Mehr zu: Berufsorientierung, Hamburg, Public Private Partnership, Übergang zur Berufsausbildung, SchuleBildungssenatorin Christa Goetsch und der Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. Uli Wachholtz haben heute das Handbuch "Partnerschaft Schulen – Unternehmen. Handbuch mit Praxisbeispielen" in der Otto-Hahn-Schule vorgestellt. Es zeigt, wie Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen geknüpft und bereits bestehende gestärkt werden können. Eine Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren: Schülerinnen und Schüler knüpfen Kontakte, sammeln praktische Erfahrungen und lernen die Vielfalt sowie die Anforderungen der Berufsbilder kennen. Sie werden selbständiger, selbstbewusster und leistungsbereiter. Der Übergang von der Schule in den Beruf wird leichter, so dass sie sich besser in den Arbeitsmarkt integrieren. Unternehmen erhalten die Möglichkeit, sich aktiv in der Qualifizierung der Nachwuchskräfte einzubringen und ihr Interesse für das eigene Unternehmen oder den Berufszweig zu wecken.
Bildungssenatorin Christa Goetsch: "Ein sehr anschauliches Handbuch, das ich allen Schulen und Unternehmen, allen "Anfängern" und "Fortgeschrittenen" dieser Partnerschaften sehr empfehlen kann. Der Einbezug der Unternehmen in die Berufsorientierung in unseren Schulen ist ein wichtiger Schritt, jungen Menschen den Einstieg in die Berufsausbildung zu erleichtern."
UVNord-Präsident Uli Wachholtz: "Sich in Partnerschaften mit Schulen zu engagieren, lohnt sich für Unternehmen: Sie erhalten konkrete Einblicke in Schule, können die Berufsorientierung in ihrem Sinne mit gestalten, sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren, Schülerinnen und Schüler mit Potenzial kennenlernen und für die eigene Ausbildung gewinnen. Dies gilt insbesondere auch für Jugendliche mit Migrationshintergrund, die in der Praxis ihre Stärken zeigen und Ausbildungsverantwortliche von ihren Fähigkeiten überzeugen können."
Die Behörde für Schule und Berufsbildung möchte Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen herstellen und ein Netzwerk für Interessierte aufbauen. Partnerschaften sollen Bestandteil des schulischen Lernens sein und in ein Qualitätsmanagement eingebunden sein.
Als Beispiel für eine erfolgreiche Unternehmenspartnerschaft verwiesen die Schulleiterin der Otto-Hahn-Schule, Renate Wiegandt, und der Ausbildungsleiter der Metro Group, Jan Grauert, auf den OHS-Laden der Schule. In dem kleinen Geschäft verkaufen Schülerinnen und Schüler während der Pausen Schulmaterial sowie Schulkleidung an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Die Metro Group liefert die Materialien und berät beim Einkauf, der Werbung und der Buchhaltung. Ziel dieses Projekts: Jugendliche können bereits während ihrer Schulzeit Kompetenzen der Arbeits- und Berufswelt erwerben und sich in wichtigen Schlüsselqualifikationen üben.
Der Leitfaden "Partnerschaft Schulen – Unternehmen. Handbuch mit Praxisbeispielen" ist ein gemeinsames Werk der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Beratungs- und Koordinierungsstelle zur beruflichen Qualifizierung von jungen Migrantinnen und Migranten (BQM), der Handwerkskammer Hamburg, der Landesarbeitsgemeinschaft Schule Wirtschaft Hamburg, des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung und der Senatskanzlei gemeinsam mit den Partnern des Aktionsplans zur Bildungs- und Ausbildungsförderung junger Menschen mit Migrationshintergrund.
Das Handbuch steht als Download unter www.hamburg.de/aktionsplan zur Verfügung.
Bei der Suche nach einem passenden Partner, beim Aufbau einer erfolgreichen Kooperation oder wenn Sie das Handbuch "Partnerschaft Schulen – Unternehmen" zugesandt haben möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Özyaşamɪş ( ) oder an Herrn Loges ( ).
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