Hochschulstandort Saarland für die Zukunft stärken
12 Millionen Euro für Sonderforschungsbereich an der UdS
Mehr zu: Bildungsausgaben, Drittmittel, Fachkräftebedarf, Forschung, Hochschulstandort, Saarland, Studierendenzahlen, Hochschule"Das Saarland hat die Chance, sich im internationalen Wettbewerb als attraktiver Hochschulstandort weiter zu behaupten. Dafür brauchen die Hochschulen ein noch schärferes Profil, die intensive Kooperation mit Wirtschaft und außeruniversitärer Forschung und das ehrliche Engagement aller Beteiligten. Denn die Gestaltung der Zukunft der Hochschulen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von allen Seiten mitgetragen und gefördert werden muss", so der Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, Dr. Christoph Hartmann, in seiner Regierungserklärung:
"Hochschulen im Saarland – Gemeinsam in Zukunft investieren". Die Hochschulen seien in der Zukunft vor große Herausforderungen gestellt. Dazu zählten der steigende Wettbewerbsdruck, steigende Studierendenzahlen, die Sicherung des Fachkräftebedarfs und die knapper werdenden Haushaltsmittel. Trotzdem stelle die Landesregierung den Hochschulen in den kommenden drei Jahren soviel Geld wie noch nie zur Verfügung. Diese zusätzlichen Gelder seien aber an konkrete Bedingungen geknüpft. Hartmann: "Die Hochschulen müssen sich ihr Geld verdienen. Je leistungsorientierter sie arbeiten, desto mehr Mittel stehen ihnen zur Verfügung. Dies wird dazu führen, dass die Qualität der Lehre und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen steigt."
Darüber hinaus haben Landesregierung und Hochschulen eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die genannten Herausforderungen zu meistern. Hartmann: "Den steigenden Studierendenzahlen begegnen wir mit einer Erhöhung der Aufnahmekapazität, die Fachkräftesicherung gewährleisten wir durch ein angepasstes Studienangebot und die Konkurrenzfähigkeit steigern die Hochschulen durch eine deutliche Leistungsorientierung, ein einmaliges Stipendienangebot und zusätzliche Forschungsvorhaben. Und hier freue ich mich ganz besonders, dass es in diesen Tagen gelungen ist, einen zusätzlichen Sonderforschungsbereich an der Universität des Saarlandes einzurichten."
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat jüngst ein Projekt von Homburger Forscherinnen und Forschern bewilligt, in dem über Molekulare Mechanismen nun zunächst für vier Jahre wissenschaftlich gearbeitet werden kann. Das Finanzvolumen beträgt knapp 12 Millionen Euro. Hartmann: "Um den Hochschulstandort Saarland langfristig zu stärken, muss darüber hinaus die Hochschulentwicklungsplanung fortgeschrieben werden. Die Universität und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes sind bereit zu einem intensiven Austausch über die strategischen Fragen zu ihrer weiteren Entwicklung. Ich beteilige mich an diesem Diskussionsprozess gern und bin der Überzeugung, dass es wichtig ist, alle für die Hochschularbeit relevanten Gruppen in diesen Diskurs einzubeziehen."
Hintergrund Sonderforschungsbereich:
Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristig angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen fächerübergreifender Forschungsprogramme zusammenarbeiten.
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