Land versechsfacht die Zahl der Bildungshäuser 3-10
Kultusministerin Marion Schick: Ausbau der Bildungshäuser 3-10 ist ein wichtiger Markstein in der frühkindlichen Förderung - Ab 2011 knapp 200 Bildungshäuser 3-10 im Land
Mehr zu: Baden-Württemberg, Bildungshaus, Grundschule, Kinderkrippe, KITA, Sonderthemen"Der Ausbau der Bildungshäuser ist ein wichtiger Markstein in der frühkindlichen Förderung. Das Bildungshaus ermöglicht durch die enge Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule einen bruchlosen Übergang vom Kindergarten in die Schule. Die Kinder haben die Möglichkeit, diesen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten individuell zu gestalten. Mit den Bildungshäusern werden damit beste Voraussetzungen für gute Bildungschancen und erfolgreiche Bildungsbiografien geschaffen. Es freut mich deshalb sehr, dass ab 2011 statt der ursprünglich geplanten 70 nun 156 neue Bildungshäuser an den Start gehen können", sagte Kultusministerin Marion Schick am Freitag (3. Dezember 2010) in Stuttgart.
"Das enorme Interesse seitens der Träger bestätigt den großen Erfolg des Projekts und belegt wie zukunftsweisend dieses Kooperationsmodell ist", so Schick weiter.
"Bildung hat für die Landesregierung auch in Zeiten notwendiger Sparmaßnahmen höchste Priorität", so Schick. Das Land stellt auf Initiative der Regierungsfraktionen von CDU und FDP/DVP im Nachtragshaushalt zusätzlich 3,5 Millionen Euro für den Ausbau der Bildungshäuser zur Verfügung. Damit konnten alle genehmigungsfähigen Anträge positiv beschieden werden und mehr als doppelt so viele Bildungshäuser wie ursprünglich angekündigt genehmigt werden. "Mit diesem starken Ausbau lassen wir die Phase des wissenschaftlichen Modellversuches endgültig hinter uns und bringen die Bildungshäuser mit fast 200 Standorten in die Fläche. Gemessen an den aktuell bestehenden 33 Standorten bedeutet dies eine Versechsfachung der Bildungshäuser 3-10 in Baden-Württemberg", betonte Ministerin Schick. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels seien die Bildungshäuser eine große Chance, Bildungsangebote für die Kleinsten auch im ländlichen Raum sicherzustellen. Gerade im ländlichen Raum gelte es, verlässlich dafür zu sorgen, dass Bildung im Dorf bleibt. "Gemäß dem Motto `kurze Beine, kurze Wege´ gilt dies insbesondere für Kindergarten und Grundschule", betonte Schick.
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