Mathematikunterricht wird anschaulicher
Mathemonitor von CASIO zeigt Wandel der Unterrichtsgestaltung. Auf der didacta 2011 weist eine neue Generation Grafikrechner in dieselbe Richtung.
Mehr zu: didacta - die Bildungsmesse, E-Learning, Lernmittel, Mathematik, Oberschule, Statistik, SchuleVom Lottogewinn über den Bremsweg bis hin zum Brückenbau – alltagsnahe Beispiele machen den Unterricht lebendig. Für viele junge Deutsche bedeutet Mathematik nicht mehr ausschließlich trockenes Formelpauken und monotones Ausrechnen wie noch für ihre Eltern. Das zeigt der aktuelle Mathemonitor von CASIO, für den forsa 1.003 Bürger ab 14 Jahren befragte. Je jünger die Befragten, desto positiver die Einschätzung: Nur 44 Prozent der über 60 Jährigen, aber 75 Prozent der 14- bis 29-Jährigen fanden ihren Mathematik-unterricht sehr anschaulich oder wenigstens ab und an alltagsnah.
Realitätsbezug im Mathematikunterricht nimmt zu
Insbesondere durch den Einsatz von Grafikrechnern ist es heute ganz einfach, realistische Beispiele in den Unterricht einzubinden: Ob Bundestagswahl oder Leichtathletik-WM – Lehrer können Prozentzahlen und Messwerte etwa aus Zeitungsartikeln einfließen lassen. Das Verhalten einer Funktion bei Veränderung einzelner Parameter lässt sich schnell und einfach visualisieren. "Grafikrechner ersparen Schülern viele monotone Berechnungen. So bleibt mehr Zeit, den Unterricht mit anschaulichen Beispielen spannend zu gestalten und Ergebnisse mit der Klasse zu diskutieren", erklärt Michael Koopmann, Mathematiklehrer an der Walther-Rathenau-Oberschule in Berlin.
Grafikrechner sind bereits in neun Bundesländern an Gymnasien zugelassen. Vorreiter für anschaulichen Mathematikunterricht ist Sachsen. Als erstes Bundesland ließ es bereits 1996 Grafikrechner zu. Dies könnte auch dazu beigetragen haben, dass Ostdeutsche ihren Mathematikunterricht im Schnitt besser beurteilen als Westdeutsche: 70 Prozent erinnern sich an einen "ab und zu" oder "sehr anschaulichen" Mathematikunterricht, gegenüber nur 59 Prozent der Westdeutschen.
Neue Generation Grafikrechner auf der didacta
Auf der diesjährigen didacta präsentiert CASIO den weltweit ersten*) Grafikrechner mit hochauflösendem Farbdisplay und Bildplot-Anwendung. So können Schüler Funktionen auf experimentellem Weg finden, ohne Gleichungen einzugeben oder Fotos und Videos mit der Bildplot-Anwendung mathematisch analysieren. Bei der Arbeit mit komplexen Gleichungen kodiert der FX-CG20 die Klammern automatisch mit je eigenen Farben. Diese zusätzlichen Möglichkeiten fördern das mathematische Verständnis. Im vergangenen Jahr wurde der beliebte Grafikrechner FX 9860GII mit der Gigamaus ausgezeichnet.
Auch bei den technisch-wissenschaftlichen Rechnern stehen Neuerungen an. Die weit verbreiteten FX ES Modelle mit natürlichem Display werden durch die neue FX-DE Plus Serie ersetzt. Sie geht mit speziellen Funktionen und weitestgehend deutscher Menüführung noch gezielter auf die Bedürfnisse des hiesigen Marktes ein.
*) Stand: Oktober 2010
Weitere Informationen zum neuen Grafikrechner und die vollständige Studie zum Download unter:
www.casio-schulrechner.de/de/studien/
www.casio-schulrechner.de/de/presseartikel/12995626/
CASIO auf der didacta: Halle 1, Stand M32
Pressekontakt zu dieser Meldung
Katharina Czepluch
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