Einstellungschancen in Schuldienst weiterhin gut
Historischer Höchststand an Lehrerstellen im Land / 2010 Höchste Einstellungszahlen seit 30 Jahren / Kultusministerin Marion Schick: Wahlkampfgetöse der GEW löst unnötige Unruhe und Verunsicherung unter Eltern, Schülern wie auch Lehramtsanwärtern aus
Mehr zu: Arbeitszeitkonto, Baden-Württemberg, Bildungsausgaben, Lehrerbildung, Lehrermangel, Unterrichtsversorgung, SchuleKultusministerin Marion Schick wies am Donnerstag (17. Februar 2011) in Stuttgart die Vorwürfe der GEW zurück: "Das ist pures Wahlkampfgetöse, das die GEW hier betreibt und unredlich. Denn sie löst mit ihren Spekulationen unnötige Unruhe und Verunsicherung unter Eltern und Schülern wie auch Lehramtsanwärtern aus." Die GEW wisse sehr wohl, dass die Gespräche zu den Details zur Umsetzung des Lebensarbeitszeitkontos erst am Anfang stünden, weshalb es noch überhaupt nicht absehbar sei, in welchem Umfang dieses in Anspruch genommen werde. Die Ministerin erklärte, sie erwarte trotz Wahlkampf auch von der GEW sich nun wie vereinbart konstruktiv an den Gesprächen zur Umsetzung zu beteiligen.
Mit 5.545 Lehrerinnen und Lehrern könne das Land im laufenden Schuljahr einen Höchststand bei der Lehrereinstellung verzeichnen. "Das ist die höchste Einstellungszahl seit 30 Jahren. Wir werden auch in Zukunft alles dafür tun, um die Einstellungschancen in den Schuldienst so aussichtsreich wie möglich zu gestalten. Ein erster Schritt dazu war der Beschluss, dass die in den 90er Jahren geschaffenen Stellen mit dem Vermerk ′künftig wegfallend′ in den nächsten Jahren nicht wegfallen werden." Das erklärte Kultusministerin Marion Schick. "Wir gehen für das Schuljahr 2011/12 von 4.300 bis 4.500 Einstellungen aus. Zieht man die Stellen aufgrund der diesjährigen vorgezogenen Senkung des Klassenteilers an Grundschulen ab, entspricht das in etwa den Einstellungszahlen zum laufenden Schuljahr."
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