Karg-Stiftung
Begabtenpädagoginnen im Austausch
Kita-Fachtag im KESS-Familienzentrum in Nienhagen
Mehr zu: Hochbegabung, Weiterbildung, Kindergarten / VorschuleAm 15. Februar fand im Mehrgenerationenhaus KESS, Nienhagen, ein überregionaler Fachtag der Karg-Stiftung zum Thema "Von der Kita zum Familienzentrum" statt. Die insgesamt zwölf Erzieherinnen gehören zum Kreis von bundesweit 120 Begabtenpädagoginnen, die im Rahmen der gleichnamigen Weiterbildung der Karg-Stiftung in den Jahren 2004 bis 2009 für die inklusive Begabtenförderung in Kitas qualifiziert wurden; seit 2010 bietet die Evangelische Hochschule in Dresden die berufsbegleitende Weiterbildung an. Seit 2010 unterhält die Karg-Stiftung zudem das Kita-Konsultationsnetzwerk Hochbegabung.
"Die Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften ist das Rückgrat der Stiftungsarbeit. Es geht der Stiftung um die Sensibilisierung der Praxis für das Thema Hochbegabung und um die praktische Umsetzung der integrativen Hochbegabtenförderung im Kita-Alltag. Kitas werden dabei nicht zu Kaderschmieden für Hochbegabte, sondern zu selbstverständlichen Lernorten der spielerischen Begabungsentfaltung im Interesse aller Kinder", so Dr. Ingmar Ahl, Vorstand Projekte der Karg-Stiftung. Das KESS-Familienzentrum ist ein gelungenes Beispiel für einen solchen Lernort, weshalb sich die Karg-Stiftung für diesen Veranstaltungsort entschieden habe. Wolfgang Grube, Samtgemeindebürgermeister, betonte in seinem Grußwort, dass er den inklusiven Ansatz der Karg-Stiftung sehr schätze. "Jedes Kind sollte individuell in seinen Stärken zu Hause und in Kita und Schule gefördert werden. Mit unserem Mehrgenerationenhaus KESS-Familienzentrum haben wir allerdings noch intensiver die Möglichkeit, auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder einzugehen".
Der Fachtag nahm sich der Bildungsbegleitung Hochbegabter im Dialog von Eltern und Kita an. Er klärte, was zu tun ist, wenn Eltern und Erzieherinnen entdecken, dass ein Kind hochbegabt ist. Dabei wurde praktische Anschauung vermittelt, wie Eltern frühzeitig für die Unterstützung der Lernprozesse ihrer Kinder sensibilisiert werden und welche Angebote Familienzentren über die Zielgruppe der _Eltern hinaus in die Struktur der Einrichtung einbinden können. Die Referentin Cornelia Günther gab dazu praktische Hinweise. Die Teilnehmerinnen entwickelten erste praxisnahe Angebote in den Bereichen "Begegnung, Beratung und Bildung". Denn "Praxis lernt am besten von Praxis" – so Simone Welzien, Leiterin des KESS-Familienzentrums und Fortbildnerin der Karg-Stiftung.
Ansprechpartner
Simone Welzien
Geschäftsführung
KESS Familienzentrum e.V.
Herzogin-Agnes-Platz 8
29336 Nienhagen
Telefon: +49-(0)5144/97 06 27
www.kess-familienzentrum.de
Die Karg-Stiftung
Sie engagiert sich für hochbegabte Kinder und Jugendliche seit 1989. Die Schwerpunkte liegen dabei in der Entwicklung von Förder- und Beratungseinrichtungen und der Aus- und Weiterbildung von Pädagogen und Beratern. Ihr Ziel ist die Sensibilisierung und Qualifizierung des Bildungssystems in der Förderung Hochbegabter. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung in der Begabungsforschung. Die Karg-Stiftung wurde von dem Unternehmer Hans-Georg Karg und seiner Frau Adelheid errichtet und ist die bundesweit größte in der Hochbegabtenförderung tätige Stiftung.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Sabine Wedemeyer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lyoner Straße 15
60528 Frankfurt am Main
T + 49-(0)69-665 62-113
M + 49-(0)160-909 849 16
F + 49-(0)69-665 62-119
http://www.karg-stiftung.de
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