Bundesnachhilfeverband fordert Nachbesserung im Bildungspaket
Gesetzentwurf sieht lediglich die Lernförderung von versetzungsgefährdeten Kindern vor
Mehr zu: Bildungsausgaben, Bildungschancen, Förderunterricht, Hauptschule, Nachhilfe, Schule"Das Bildungspaket muss nachgebessert werden", fordert Andrea Heiliger, Pressesprecherin des Bundesverbandes Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) e.V. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Schüler nur dann eine Lernförderung erhalten, wenn sie die Klassenversetzung erreichen.
Ist die Versetzung voraussichtlich ausgeschlossen, dann besteht kein Anspruch auf Förderung. "Das ist zu sehr eingeschränkt", betont Heiliger. "Und Kinder, die für ein besseres Abschlusszeugnis büffeln, damit ihre Bewerbungschancen steigen oder Kinder, die den Übergang von der Hauptschule zur Real-schule oder Gymnasium schaffen möchten, sollten auch unterstützt werden. Das wäre gerecht."
Dass sich die Bildungschancen von rund 2,5 Mio. Kindern aus Hartz IV- und Geringverdiener-Familien verbessern müssen, darüber sind sich Politiker und Bildungsexperten schon seit Monaten einig. Doch wie sie das Bildungspaket schnüren und mit welchen finanziellen Möglichkeiten und Partnern sie es stemmen, darüber wurde zäh verhandelt. "Ob das Bildungspaket mit geschätzten Kosten von 1,6 Milliarden Euro jährlich am Freitag von Bundestag und Bundesrat zugeschnürt wird, darauf sind wir sehr gespannt" betont Heiliger. "Wir fordern Chancengleichheit und dafür ist eine Nachbesserung im Ge-setzentwurf notwendig."
Über VNN e.V.:
Der im Jahr 2003 gegründete Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e.V. (VNN e.V.) ist der größte deutsche Nachhilfeverband. Er vertritt 2544 privatwirtschaftliche Nachhilfeorganisationen und damit über 50 Prozent der institutionellen Nachhilfe. Die Mitglieder des VNN e.V. garantieren hohe Qualitätsstandards und individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen oder Einzelunterricht. Dies gibt Eltern, Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Orientierung. Außerdem setzt sich der Bundesverband für einen partnerschaftlichen und vertrauensvollen Dialog zwischen Schule, Politik und Wirtschaft ein. Sitz des Bundesverbandes ist Erftstadt.
Pressekontakt zu dieser Meldung
VNN e.V.
Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen.
Römerhofweg 1d
50374 Erftstadt
home: www.nachhilfeschulen.org
Andrea Heiliger
Verbandssprecherin
mobil: 0171/ 92 37 862
e-mail:
Lernförderung für bedürftige Kinder und Jugendliche
Erftstadt,
21.01.2011.
Ab dem 1. Januar 2011 haben 2,3 Millionen Kinder und Jugendliche aus Hartz IV-Familien und von Geringverdienern einen Rechtsanspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie außerschulische Lernförderungen erhalten. "Ein guter Schritt für die ...
Individuelle Förderung in der Schule – wirklich machbar?
Falkenberg,
19.11.2008.
Deutschen Schulen wird die individuelle Förderung ihrer Schüler per Schulgesetz verordnet. Die Umsetzung sollen die Schulen allerdings aus eigener Kraft schaffen. Doch reichen die zur Verfügung gestellten Mittel, Wege und Methoden wirklich aus? Dieser Frage widmet sich am 12. Februar 2009 die ...
- „Von 1965 bis 1975 gab es den Deutschen Bildungsrat. Dieser wurde von den Politikern aufgelöst, als er zu fortschrittlich wurde ....“
- MRotermund zu Nationaler Bildungsrat gefordert
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|








Interviews -



Newsletter
Feedback