Anwahlverhalten bleibt weiterhin stabil
Bildungsministerin Münch begrüßt erste Ergebnisse des *Ü7-Verfahrens* für das Schuljahr 2011/12
Mehr zu: Brandenburg, Oberschule, Schulwahl, Übertritt, SchuleBeim diesjährigen Anmeldeverfahren für die weiterführenden Schulen zeichnet sich wie in den Vorjahren erneut ein stabiles Anwahlverhalten ab. Alle 213 weiterführenden Schulen, darunter 118 Oberschulen, 19 Gesamtschulen und 76 Gymnasien, werden im kommenden Schuljahr 2011/12 Klassen in der Jahrgangsstufe 7 einrichten können.
Bildungsministerin Martina Münch begrüßt die Entwicklung. "Ich freue mich, dass auch im kommenden Schuljahr alle Standorte gesichert sind - die Zeit der Schulschließungen aufgrund sinkender Schülerzahlen gehört damit endgültig der Vergangenheit an."
Insgesamt haben sich in diesem Jahr 17.809 Schülerinnen und Schüler (2009: 14.870) im so genannten Ü7-Verfahren mit Erstwunsch an weiterführenden Schu-len in öffentlicher Trägerschaft angemeldet. Der starke Anstieg der Schülerzahlen in Höhe von rund 20 Prozent ist in diesem Jahr in erster Linie der Verschiebung des Stichtages für die Einschulung vom 30. Juni auf den 30. September im Jahr 2005 geschuldet. Dadurch wurden im Schuljahr 2005/06 einmalig Kinder aus einem Zeitraum von 15 Monaten - statt sonst 12 Monaten - eingeschult. Dieser Jahrgang wechselt jetzt von der Grundschule in die weiterführenden Schulen.
Das Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Rund 34,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler gaben als Erstwunsch eine Oberschule an (2010: 34,7 Prozent). Bei den Anmeldungen an den Gymnasien verringert sich die Quote auf 49,9 Prozent (Vorjahr: 50,3 Prozent). Der Anteil der Erstwünsche für Gesamtschulen steigt von 15,0 auf 15,6 Prozent.
Nicht alle Erstwünsche für das Gymnasium werden erfüllbar sein. 952 Schülerinnen und Schüler, die auf das Gymnasium wollen, aber nicht die erforderlichen Kriterien erfüllen, müssen in diesem Jahr in den Probeunterricht (Vorjahr: 795). Die erforderlichen Kriterien sind die maximale Notensumme 7 in den Fächern Mathematik, Deutsch und erste Fremdsprache im Halbjahreszeugnis der Jahrgangsstufe 6 sowie die Empfehlung zur Eignung für den Bildungsgang der Allgemeinen Hochschulreife im Grundschulgutachten. Der Probeunterricht wird an zwei Terminen im März stattfinden. Nach dem 28. März 2011 beginnt das Aufnahme-verfahren an den einzelnen Schulen.
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