Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW
Ministerin Löhrmann: "Keine Nachteile für Schülerinnen und Schüler der Mathematik-Grundkurse"
Mehr zu: Abschlussprüfungen, Klausuren, Mathematik, Nordrhein-Westfalen, Zentralabitur, Schule"Ich bedaure sehr, dass es zu Irritationen und Aufregungen beim Zentralabitur 2011 gekommen ist. Nach allem, was wir wissen, hat es für die Schülerinnen und Schüler keine Nachteile gegeben", erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann.
"Und mir ist wichtig, dass es auch zu keinen Nachteilen kommt." Es ging um zwei Aufgaben für die Mathematik-Grundkurse: Für eine Aufgabe ist bereits am Tag, bevor die Klausur geschrieben wurde, eine Klarstellung an alle Schulen herausgegangen, in der die Aufgabenformulierung der Aufgabe HT2 präzisiert wurde. Die Schülerinnen und Schüler erhielten in der Klausur somit bereits die überarbeitete Fassung. Bei einer zweiten Aufgabe sind im Nachgang der Klausur Fragen aufgetaucht. Damit hat sich heute die Unabhängige Kommission zur Qualitätssicherung zentraler Prüfungen unter der Leitung von Prof. Dr. Bos mit den Fachkommissionen Mathematik befasst und hat folgende Stellungnahme abgegeben: "Der Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Qualitätssicherung zentraler Prüfungen, Herr Prof. Dr. Bos, teilt in Abstimmung mit den Vorsitzenden der Fachkommissionen Mathematik I und II, Herrn Prof. Dr. Hußmann und Herrn Prof. Dr. Greefrath, mit:
Die Fachkommission hat alle drei Aufgaben, die für den Grundkurs zur Verfügung standen, nochmalig überprüft. Der mathematische Ausgangsterm in der Aufgabe HT1, in der der Parameter a verwendet wird, entspricht der üblichen Darstellung einer Funktionenschar.
In dieser Aufgabe soll aber nicht eine Funktionenschar analysiert werden, sondern der Term soll lediglich den Zusammenhang dreier konkreter Funktionen darstellen, mit denen im Folgenden gearbeitet wird. Auch wenn dies bei einigen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern zu Beginn möglicherweise zu Irritationen führen kann, wird im weiteren Verlauf der Aufgabe deutlich, dass lediglich mit konkreten Funktionen, nicht mit der Funktionenschar, gearbeitet wird.
Die Interpretation der Bedeutung von Parametern - wie im ersten Teil von HT1 erforderlich – bewegt sich im Anforderungsbereich des mittleren Schulabschlusses. Es bedarf keiner Behandlung einer Funktionenschar im Sinne der Analysis. Daher halten wir die Aufgabe HT1 für den Grundkurs für erfüllbar.
Sollten Lehrerinnen und Lehrer den Umgang mit Parametern in ihrem Unterricht nicht hinreichend behandelt haben, so standen zwei weitere fachlich korrekte Analysis-Aufgaben zur Auswahl, die mit jedem Standardrechner (WTR oder GTR) lösbar sind.
Die Fachkommission sieht keinen weiteren Handlungsbedarf."
Die Kommission wurde im Jahr 2008 eingesetzt und überprüft die Aufgaben für das Zentralabitur. Schulministerin Löhrmann: "Auch die heute im Schulministerium eingegangenen Rückmeldungen aus den Schulen lassen den Schluss zu, dass nahezu alle Beteiligten mit den Aufgaben zurecht gekommen sind. Selbstverständlich wird die Landesregierung dem Landtag und der Öffentlichkeit ausführlich über die Abläufe berichten."
Ansprechpartner
Es ist schon erstaunlich, dass eine so hochbezahlte Kommission einen derartigen Unsinn produzieren kann.
Für 100 000 EURO bin ich bereit, jährlich fehlerfreie Mathematikaufgaben zu produzieren.
H. Bensom, StD
- Leiter der Abteilung Abendgymnasium WbK Westmünsterland
Hallo Mathematikwissenden,
anscheinend divergiert das Verstaendnis von Mathematik zwischen den Lehrenden und der Realitaet derart schnell, das die Ausbreitung des Weltalls dagegen ein 1/n funktion ist.
Konkret : zum zweiten mal ist eines meiner Kinder von dem Mathedesaster betroffen.Eindeutigkeit in der Aufgabenstellung ist gleich zu setzen mit der Eindeutigkeit des Ergebnisses, liebe Professoren !
Fehler zuzugeben zeugt von Charakterstaerke und aktivem handeln, statt passiver Dementis.
Bleibt zu hoffen, das bei der Korrektur Grossmut gezeigt wird.
Nachteile gibt es dann NUR bei der Studienplatzvergabe !
Oder brauchen wir diese fuer potentielle GREEN CARD Anwaerter
aus Laender in denen es solche selbstkasteiende Matheaufgaben nicht gibt ?( das ist nicht rassistiscgh,werde weltweit geschaetzt )
danke schön...ich hasse euch!!!!!
danke das alle leute die letztes jahr abi-geschrieben haben so etwas einfach bekamen in ihreren analysis aufgeben. Und meine stufe das pech hatte die analysis aufgabe mit den e-funktionen zu bekommen.
Danke dafür das ich hezz nur eine 4 haben werde anstatt eine 3 für die ich so hart gearbeitet habe.
Naja ist halt wie immer...Abitur und sein Schnitt hat einfach nur was mit Glück zu tun...wie die lehrer dich finden.
Und jezz hängt das Zentralabi auch noch von Glück ab...von dem Glück welche aufgaben man bekommt.
Es ist einfach lächerlich...hinterfragt euch mal warum ihr ein zentralabitur einführt...wenn manche einfachere aufgaben bekommen als andere....ihr habt se nicht mehr alle!
Für diese Entscheidung braucht Frau Löhrmann eine Woche!
Als Kultusministerin trägt sie die Verantwortung für fehlerfreie Aufgaben im Abitur.
Wenn dann doch Fehler auftreten, dann muss sie sofort reagieren.
Man sollte ihr eine ausführliche Förderung zukommen lassen, damit solche Defizite sofort abgestellt werden.
Ein Rücktritt wäre meiner Meinung nach besser.
Mathematiklehrer
"die mit jedem Standardrechner (WTR oder GTR) lösbar sind"
...aber eine quadratische lösungsformel können die pappnasen heutzutage nicht mehr auswendig...
hauptsache taschenrechner bedienen können die technisch aufwendiger sind als eine mondlandung...
"Danke dafür das ich hezz nur eine 4 haben werde anstatt eine 3 für die ich so hart gearbeitet habe."
...bis zum abi ist erstmal alles nur trivialmathematik..
glückwunsch zu deiner 4...
@Marvin
Sorry - aber bei deinem Deutsch solltest du dar kein Abitur bekommen!
Mit etwas GLÜCK findest du ja ab und zu die richtigen Buchstaben :)
Ich frage mich, welche Kriterien für die Besetzung der Verantwortlichen im Schulministerium für die zentralen Abiturprüfungen gelten... Fachkompetenz oder Parteibuch oder Blenden? Richtige Kontrolle sieht anders aus!
Als Mathematiklehrer eines Berufskollegs habe ich schon mehrere Fachabiturprüfungen im Mathematik z.T. im Team mit größter Sorgfalt erstellt und mich gewundert, mit welcher Pedanterie der Vorprüfungsausschuss kleinste z.T. formale Fehler moniert hat (aber auch schon mal richtige Fehler übersehen hat).
Hier ist also die Goldwaage der Maßstab, im Ministerium anscheinend nicht. Warum sind die zebtralen Matheabiprüfungen nicht auch preußisch-pedantisch (meinetwegen auch mehrmals von mehreren Fachleuten) kontrolliert worden?
Polemische Frage: Werden unsere Atomkraftwerke auch so schlampig überprüft? Dann gute Nacht!
Ein Mathematiklehrer, StR i.E.
Ich finde es eine Frechheit, dass die betroffenen Schüler innerhalb weniger Tage entscheiden dürfen (Man nennt das Wegdeligieren von Verantwortung), obwohl die Schüler nicht wissen können, was sie falsch gemacht haben und welche Noten sie für die vermurkste Prüfung bekommen werden, denn aus dieser "vorläufigen Note" hätte man weitere Entscheidungen zwecks Nachprüfung ja oder nein fällen können. So bleibt es ein "Schwarze-Peter-Spiel" mit "Stochern im Dunkeln". Bravo, wie vera... müssen sich die Schüler fühlen?
Nochmal der Mathelehrer, StR i.E.
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen, genau das quält mich auch, insbesondere weil ich einen hohen NC erfüllen muss, um einen Platz für mein Wunschstudium zu bekommen!
Ich war durch die Bank sehr gut in Mathematik mit einer Vorbenotung von etwa 14,5 Punkten und dann kam so etwas. Achja und wer sich aufregt, wir Schüler könnten keine quadratische Lösungsformel auswendig und anwenden: Das können wir und auch mehr, aber die Aufgaben sind auch so ausgelegt, dass man sie ohne technische Hilfe in der vorgegebenen Zeit kaum bewältigen kann. Wie dem auch sei, ich hoffe für alle Nachschreiber, zu denen ich auch zähle, dass wir dieses mal vernünftige Aufgaben erhalten.
Wie das ist Versagensangst zu haben, die dich nervös macht, weil du durch eine verpatzte Einzelleistung deine Zukunft verbauen kannst, das sollten sich die richtigen Leute mal zu Gemüte führen! Leider scheint dies durch neueste Reformen nicht besser zu werden!
Den Schülern wurde mitgeteilt: "Sie müssen also sich selber daraufhin prüfen, ob es für Sie unklare Aufgabenstellungen waren oder ein allgemeines "Nicht-Können" des verlangten mathematischen Stoffes", Bei den meisten tendiere ich zu letzteres. Die Schüler verblöden, und Lehrer tragen dazu bei, indem sie fördern ohne zu fordern. Das nennt man dann "Schulbildung".
Mathe-Lk-Schüler
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