Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 26.05.2012, 10:55
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken-grau
  • Versenden-grau
Hamburg

Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz setzt auf engere Kooperation bei Forschungsschwerpunkten

Brandenburg neuer Partner im Hochleistungsrechner-Verbund / NWMK-Sondersitzung Anfang 2012 in Brüssel

Mehr zu: Föderalismus, Forschung, Hamburg, Schavan, Hochschule
Hamburg, 30.05.2011 -

Die Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz (NWMK) mit den Ländern Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg kam heute in Hamburg zusammen, um über gemeinsame Ziele in der Wissenschafts- und Forschungspolitik zu sprechen. Unter dem Vorsitz von Hamburgs Senatorin für Wissenschaft und Forschung, Dr. Dorothee Stapelfeldt, verständigten sich die Minister darauf, ihre Kooperation speziell bei norddeutschen Forschungsschwerpunkten zu intensivieren.

Die Wissenschaftsministerkonferenz beschloss, die Ergebnisse einer Strukturanalyse der norddeutschen Energieforschung, der Biowissenschaften und Medizin der Bundesministerin für Bildung und Forschung vorzustellen. Die NWMK-Vorsitzende wird hierzu ein Gespräch der norddeutschen Länder mit Bundesministerin Schavan vereinbaren.

Im Bereich der Energieforschung wollen sich die norddeutschen Länder zunächst auf die Felder Windenergie, Biomassekonversion (Bioenergie) und elektrische Verteilnetze (SmartGrids) konzentrieren. Bremen und Niedersachen werden dabei die Federführung für das Feld Windenergie, Hamburg für das Feld Bioenergie und Schleswig-Holstein für das Feld SmartGrids übernehmen. Beim Themenschwerpunkt Windenergie verständigte sich die Konferenz darauf, das Konsortium "WindPowerCluster" als Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten aller fünf Länder zu unterstützen.

Im Bereich Biowissenschaften und Medizin beschloss die Konferenz, die Themenfelder Infektion und Immunität sowie Neurowissenschaften im Rahmen der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung weiter zu verfolgen. In der Strukturbiologie vereinbarten die Länder, ihre Kooperation schwerpunktmäßig im Rahmen des Zentrums für strukturelle Systembiologie (CSSB) auszubauen. Darüber hinaus verabredeten sie herauszuarbeiten, welche Drittmittel-Förderformate in den Themenfeldern Mikrobielle Genomforschung und Regenerative Medizin erfolgsversprechend sein könnten.

Im Bereich Meeres- und Klimaforschung beschloss die Konferenz, gemeinsam mit dem Bund eine Strategie für die deutsche Meeresforschung zu entwickeln. Ziel ist es, Antworten auf die Fragen zu finden, wo die deutsche Meeresforschung in 10 bis 15 Jahren stehen kann und welche Forschungsschwerpunkte wie und durch welche Einrichtungen abgedeckt werden können.

Eine Erfolgsstory ist schon heute der Norddeutsche Verbund für Hoch- und Höchstleistungsrechner. Die Wissenschaftsministerkonferenz beschloss nun die Aufnahme des Landes Brandenburg in den Verbund, dessen Nachfolgesystem ab 2013 beschafft werden und aus zwei gekoppelten Systemen an den Standorten Berlin und Niedersachsen bestehen soll. Ebenso wurde eine Anpassung des Kostenteilungsmodells verabschiedet. Die Beteiligung des Bundes am Hochleistungsrechner ist beantragt, eine Begutachtung mit positiver Empfehlung abgeschlossen. Die endgültige Entscheidung des Bundes zur Mitfinanzierung wird für Juli 2011 erwartet.

Um die Leistungsfähigkeit der norddeutschen Bundesländer und ihre Forschungsschwerpunkte auch in Europa nachdrücklich sichtbar zu machen und verstärkt für EU-Fördergelder zu werben, vereinbarten die Minister, im Januar 2012 eine Sondersitzung der NWMK in Brüssel abzuhalten und diese mit einer Ausstellung der norddeutschen Stärken in der Klima- und Meeresforschung im Europäischen Parlament zu begleiten.

Die NWMK-Vorsitzende Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt zum Abschluss der Tagung: "Die Strukturanalyse der norddeutschen Forschungsbereiche hat uns in die Lage versetzt, für ausgewählte Fächergruppen zunächst vorhandene Stärken zu identifizieren sowie Vernetzungs- und Kooperationspotentiale aufzuzeigen. Jetzt gilt es, die Zusammenarbeit in diesen Forschungsschwerpunkten zu konkretisieren, um mittel- und langfristig bundesweit Achtungserfolge erzielen zu können. Dazu gehört auch, die Leistungsfähigkeit der norddeutschen Länder stärker herauszustellen und neue Fördermittel der EU einzuwerben. Mit Brandenburg als neuem Partner im Verbund der Höchstleistungsrechner bauen wir die norddeutsche Kooperation weiter aus."

Ansprechpartner

0 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)

Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

9a2449388d33e95ae9cfecd0f98abbe71c4b1b7c
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Hochschule

Elixiere der Exzellenz

25.05.2012. (Deutsche Universitätszeitung) Sie sind die Zukunftshoffnung mancher Universitäten: die Institutes for Advanced Studies. Konzipiert als Kreativlabore der Spitzenforschung, leben einige von ihnen vom Geld der Exzellenzinitiative. Doch was wird, wenn diese Quelle im Jahr 2017 versiegt und der Bund ...

Schule

Sitzen bleiben bringt nichts

25.05.2012. (red/ots) - In vielen Familien leuchtet in diesen Wochen die Alarmstufe Rot. Der Grund: Bald gibt es Zeugnisse - und bei manchen droht die "Ehrenrunde". Genau diese würde Klaus Wenzel gern abschaffen. Warum erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes im Interview mit ...

Sonderthemen

Inklusionsfilm heute im Ersten

23.05.2012. (red/pm) Nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha wird der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nun auch im Ersten gezeigt, und zwar heute um 20:15 Uhr. Paul (Max von der Groeben) ist ein sportlicher, aber geistig leicht zurückgebliebener Junge. Steffi (Paula ...
in

Elementarbereich NRW | Medienschau Bildung

Meine Schulzeit auf didacta-bildungsklick.tv


Society in Science unterstützt postdoc Studenten überall auf der Welt. Unser Ziel ist Förderung der Forscher/innen.
ANZEIGE
Aktuelle Kommentare
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung