Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW
Preisverleihung in Berlin mit Bundespräsident Christian Wulff – sechs Schulen aus NRW unter den 15 Nominierten
Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg aus Remscheid und Kölner Genoveva-Gymnasium gewinnen beim Deutschen Schulpreis 2011
Mehr zu: Auszeichnungen, Deutscher Schulpreis, Nordrhein-Westfalen, SchuleGroßer Jubel in Berlin: Die Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg aus Remscheid und das Kölner Genoveva-Gymnasium haben heute bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises 2011 jeweils einen mit 25.000 Euro bzw. 15.000 Euro dotierten Preis gewonnen. Vor Ort gratulierte Schulministerin Sylvia Löhrmann den Gewinnern und freute sich über den Erfolg: "Nordrhein-Westfalen hat zwei Schulen des Jahres! Ich freue mich sehr für die beiden Schulen – aber auch für die vier weiteren Schulen aus NRW, die hier unter den Nominierten waren. Sie alle zählen zu den 15 besten Schulen Deutschlands und können daher richtig stolz auf ihre Leistungen sein."
Die Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg gewann für ihre herausragenden pädagogischen Leistungen und ihre vorbildlichen Unterrichtskonzepte einen Preis von 25.000 Euro. Die staatliche Grundschule mit offenem Ganztagsangebot zeichnet sich vor allem durch die erfolgreiche Umsetzung von unterschiedlichen klassenstufenübergreifenden Lernangeboten und Förderkonzepten aus. "Die Schule hat zum Beispiel ein exzellentes Konzept zur individuellen Förderung erarbeitet und entwickelt gerade ein Curriculum zur Förderung der Naturwissenschaften. Auch Montessoripädagogik hat an der Schule ihren Platz ebenso wie Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf", erklärte Schulministerin Löhrmann.
Das Genoveva-Gymnasium gewann den mit 15.000 Euro dotierten "Preis der Jury", mit dem Schulen gewürdigt werden, die unter oft schwierigen Bedingungen Hervorragendes leisten. Die Kölner Schule liegt in einem sozialen Brennpunkt und weist einen hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund auf. Die Schule schafft es, ein gutes soziales Klima herzustellen. "Es ist sehr beeindruckend, wie dieses Gymnasium an der Vielfalt ansetzt. Hier wird Integration gelebt! Besonders das Tanzprofil, das sich an der Schule herausgebildet hat, führt die Schülerinnen und Schüler der verschiedensten Nationen zusammen", lobte Schulministerin Löhrmann und war sich sicher: "Diese beiden Schulen haben einfach sehr viel zu bieten und die Jury damit schlichtweg überzeugt. Wir haben in Nordrhein-Westfalen viele Schulen mit hervorragenden pädagogischen Programmen.
Und an die kann ich nur appellieren: Macht mit bei diesem Wettbewerb! Gute Arbeit und Konzepte können sich auszahlen, das beweisen diese beiden Schulen." Mit dem Deutschen Schulpreis werden Schulen ausgezeichnet, die durch ihre pädagogischen Leistungen und Konzepte Vorbilder für die Schulentwicklung in Deutschland sein können. Der Deutsche Schulpreis 2011 wurde in einem mehrstufigen Auswahlverfahren von einer Fachjury begleitet und vergeben. Er ist mit insgesamt 230.000 Euro der höchstdotierte Schulwettbewerb in Deutschland: Der Hauptpreis in Höhe von 100.000 Euro ging an die Georg-Christoph-Lichtenberg- Schule aus Göttingen, und wurde von Bundespräsident Christian Wulff überreicht. Ausgeschrieben wird der Deutsche Schulpreis seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung, Medienpartner sind der "stern" und die ARD.
Am diesjährigen Wettbewerb nahmen insgesamt 119 Schulen teil. Von diesen kamen 20 in die Vorauswahl und wurden von der durch pädagogische Experten unterstützten Fachjury besucht. Unter den 15 Schulen, die sich letzten Endes für die diesjährige Finalrunde in Berlin qualifizieren konnten, waren sechs Schulen aus Nordrhein-Westfalen.
Weitere Informationen zum Deutschen Schulpreis, zur Gemeinschaftsgrundschule
Hackenberg und zum Genoveva-Gymnasium finden Sie im Internet:
www.deutscher-schulpreis.de
www.ggshackenberg.net
www.genoveva-gymnasium.de
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