90.000 Euro für Kunst.Klasse.
Förderprogramm für 3. bis 6. Klassen in zwei Bundesländern - Stiftung Ravensburger Verlag vergibt Preise für 39 Schulprojekte in Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg
Mehr zu: Baden-Württemberg, Hauptschule, Künstlerische Fächer, Mecklenburg-Vorpommern, Stiftungen, Wettbewerbe, Schule39 allgemein bildende Schulen in Baden-Württemberg (28) und Mecklenburg-Vorpommern (11) erhalten im nächsten Schuljahr die Möglichkeit, ihren Schülern über den Regelunterricht hinaus Kunstprojekte anzubieten, um die künstlerischen Talente der Kinder zu entdecken und zu entfalten. Die Stiftung Ravensburger Verlag vergibt Preisgelder von insgesamt 90.000 Euro. Die bewilligten Förderbeträge liegen zwischen 600 und 3.000 Euro. Um das zum zweiten Mal aufgelegte Förderprogramm der Stiftung für 3. bis 6. Klassen aller öffentlichen und privaten Schularten hatten sich 120 Schulen in Baden-Württemberg und 32 in Mecklenburg-Vorpommern beworben.
Ästhetische Bildungsangebote für 8- bis 12jährige Kinder
"Die hohe Qualität der Bewerbungen hat uns überrascht und gefreut. Die Anträge der Schulen umfassen ein breites Spektrum ästhetischer Bildungsangebote für Kinder von 8 bis 12 Jahren", erklärte die Vorsitzende der beiden Jurys, Kunsterzieherin und Schulleiterin Gudrun Teumer-Schwaderer. "Viele außerschulische Partner wurden beteiligt, Künstler, Kunstpädagogen und Museen. Vielfach wird die Umgebung der Schule mit den örtlichen Gegebenheiten und den Ressourcen der Natur und Kultur in die Projektplanung einbezogen. Die ganze Bandbreite ästhetischen Arbeitens findet sich wieder – von der Malerei über skulpturale oder plastische Vorhaben, Druckgrafik, Land-Art-Projekte, Film und Performance. Einige Anträge umfassen gleich mehrere ästhetische Lernmöglichkeiten."
Kinder dürfen ohne Leistungsdruck kreativ sein
"Künstlerisch-ästhetisches Lernen hat eine besondere Bedeutung für die individuelle Entwicklung von Kindern und für den Erwerb kultureller Bildung", erläutert die Vorsitzende der Stiftung Ravensburger Verlag, Dorothee Hess-Maier. Es gebe auf diesem Gebiet häufig ein Defizit, weil für die Kinder in Zeiten von PISA kognitive Inhalte im Vordergrund stehen. Nicht selten gehe es sogar in den musischen und sportlichen Fächern nur noch um Leistung. Die Teilnahme an einem künstlerischen Projekt außerhalb des Pflichtunterrichts könne dazu beitragen, dass die Jungen und Mädchen ohne Leistungsdruck kreativ sein können.
Dokumentation am Ende des Schuljahrs 2012
Die einzelnen Kunst-Projekte werden von den Schulen im neuen Schuljahr 2011/2012 realisiert. Bis zum Sommer 2012 werden sie die Projekte auch visuell dokumentieren und über den Verlauf berichten.
Diese Schulen in Baden-Württemberg erhalten Projektmittel:
- Grünlandschule GS Freiberg
- Kasimir-Walchner-Schule Pfullendorf
- Römerschule Rottweil
- Rosensteinschule Stuttgart
- Oststadt-Grundschule Mannheim
- Grundschule Schlier
- Wichernschule Fellbach
- Schwarzwald-Grund- und Werkrealschule Rheinstetten
- Montessori-Grundschule Linzgau Pfullendorf
- Theodor Heuss-Schule Meckenbeuren-Buch
- Sibylle von der Teck-Schule Owen
- Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Leutkirch-Gebrazhofen
- Hermann-Hesse-Schule Aalen
- Realschule St. Georgen
- Realschule Linkenheim-Hochstetten
- Grundschule Wilhelmsdorf
- Richard-Dorer-Schule Schönwald im Schwarzwald
- Grundschule Riedhausen
- Förderschule St. Christina Ravensburg
- Markgrafenschule GS Altensteig
- Edith-Stein-Gymnasium Bretten
- Achtalschule Baienfurt
- Grund- und Hauptschule Jagstzell
- Schönbein-Realschule Metzingen
- Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg am Neckar
- Martin-von-Adelsheim-Schule Adelsheim
- Fehlatal-Grundschule Neufra
- Albrecht-Dürer-Grundschule Meckenbeuren
Diese Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten Projektmittel:
- Karl-Krull-Grundschule Greifswald
- Freie Schule Prerow
- 3. GS Schule am Hasenwald Güstrow
- Neue Friedländer Gesamtschule Friedland
- Regionale Schule Käthe Kollwitz Anklam
- Grundschule Schwalbennest Dierhagen
- Regionale Schule mit Grundschule Zingst
- Freie Schule Rerik – Gesamtschule Ostseebad Rerik
- Grundschule Heinrich Heine Rostock
- Storchenschule Cammin
- ecolea – Internationale Schule Schwerin
Die Jurys für Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern
Folgende Künstler, Kunstpädagogen und Kunsthistoriker haben die Qualität der eingereichten Bewerbungen aus den Schulen beurteilt:
Für beide Bundesländer:
- Max Hollein (Direktor Städel Museum, Schirn Kunsthalle, Liebighaus Skulpturensammlung, Frankfurt am Main)
- Irmela Maier (Freischaffende Bildhauerin in der Ateliergemeinschaft Wilhelmshöhe, Ettlingen)
- Gudrun Teumer-Schwaderer (Kunsterzieherin und Schulleiterin Klosterwiesenschule Baindt, Grund- und Hauptschule)
Zusätzlich für Baden-Württemberg:
- Ingrid Merkel (Leiterin der Landesakademie für Schulkunst, Schul- und Amateurtheater Schloss Rotenfels, Gaggenau)
- Professor Dr. Martin Oswald (Professor für das Fach Kunst und seine Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten)
- Hartmut Preuß (Kunsterzieher am Hölderlin-Gymnasium Stuttgart, Beauftragter des BDK-Fachverbandes für Kunstpädagogik e. V. Baden-Württemberg)
Zusätzlich für Mecklenburg-Vorpommern:
- Birgit Baumgart (Museumspädagogin am Staatlichen Museum Schwerin, Vorsitzende des BDK-Fachverbandes für Kunstpädagogik e. V. Mecklenburg-Vorpommern)
- Nikolaus Bois (Fachreferent im Landesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern)
- Prof. Michael Soltau (Lehrstuhl für Bildende Kunst, visuelle Medien und ihre Didaktik am Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald)
Ministerien und Fachverbände unterstützen das Förderprogramm
Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern, das Kultusministerium Baden-Württemberg, das Landesinstitut für Schulentwicklung Stuttgart und die BDK-Fachverbände für Kunstpädagogik e. V. der beiden Bundesländer unterstützen das Stiftungsprojekt Kunst.Klasse durch Veröffentlichungen in ihren Fachmedien.
Detail-Informationen zum Förderprogramm Kunst.Klasse:
Die Ansprechpartner der einzelnen Schulprojekte und eine Begründung für die einzelnen Auszeichnungen erhalten Sie auf Nachfrage bei Sabine Briem, Sekretariat Stiftung Ravensburger Verlag, Telefon 0751 / 861-756, Mo-Fr 8-12 Uhr, Mail
www.stiftung.ravensburger.de
www.kunstklasse.com
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Projektleitung und Öffentlichkeitsarbeit:
Andrea Reidt
Telefon 0611/2046365
Telefax 0611/2046377
Stiftungsbüro:
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88188 Ravensburg
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