GEW Nordrhein-Westfalen
DGB NRW und GEW NRW: Ein guter und tragfähiger Kompromiss
Mehr zu: Gemeinschaftsschule, Hauptschule, Nordrhein-Westfalen, Schulstruktur, SchuleDer Deutsche Gewerkschaftsbund NRW und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW begrüßen den heute vorgelegten schulpolitischen Konsens für Nordrhein-Westfalen.
"Wir freuen uns, dass CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen tragfähigen Kompromiss erarbeitet haben", erklärt der Vorsitzende des DGB NRW, Andreas Meyer-Lauber. "Endlich haben wir in Nordrhein-Westfalen einen Schulfrieden, der den Schulen, Eltern und Kommunen Rechtssicherheit für die kommenden zwölf Jahre bietet. Die vereinbarten Leitlinien machen den Weg frei für längeres gemeinsames Lernen und ermöglichen das Schulsystem angesichts sinkender Schülerzahlen sinnvoll weiterzuentwickeln."
"Wir glauben an gute Entwicklungschancen für die neuen Sekundarschulen und freuen uns über die positiven Signale für die Gesamtschulen in NRW", ergänzt die Vorsitzende der GEW NRW, Dorothea Schäfer. "Wichtig ist, dass die neue Schulform alle Bildungswege offen hält. Dies geschieht durch die gymnasialen Standards und die zwingende Kooperation mit einer gymnasialen Oberstufe."
Als Erfolg werten DGB und GEW zudem, dass die Rahmenbedingungen für die Arbeit in allen Schulformen durch eine Senkung der Klassengrößen verbessert werden sollen. "Hier setzt die Politik ein deutliches Signal, das die GEW mit ihrem 'Stufenplan Kleine Klassen' seit langem gefordert hat", so Dorothea Schäfer.
Die GEW Vorsitzende fordert die Landesregierung auf, künftig mehr in die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu investieren. "Um unsere Kinder besser zu fördern, brauchen wir mehr Investitionen in die Lehrerfortbildung. Zudem muss die Ausbildung der Lehrkräfte stärker auf diese Ziel ausgerichtet werden."
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