Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Kultusminister Ludwig Spaenle will Gespräche zum Ausbau der Ferienbetreuung intensivieren - IHK-Studie bescheinigt Bayern ein sehr gutes Angebot der Nachmittagsbetreuung an Grundschulen
Minister Spaenle: "Wir müssen hier konsequent weiter arbeiten"
Mehr zu: Bayern, Bildungsausgaben, Ferien, Ganztagsschule, Spaenle, SchuleBayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle kündigt an, die Gespräche zum Ausbau der Ferienbetreuung von Schülerinnen und Schülern zu intensivieren. Möglichkeiten könnten sich hier mit Hilfe von Kinderhorten und Tagesheimen ergeben. Gespräche müssten zwischen Sozial- und Kultusministerium sowie den kommunalen Spitzenverbänden geführt werden.
"Wenn wir notieren, dass es einen zusätzlichen Bedarf gerade in der Ferienbetreuung gibt, müssen wir darüber nachdenken, wie wir die Eltern in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerade in den Ferien besser unterstützen können", so der Kultusminister. Dies diene den Eltern und ihren Kindern, aber auch den Unternehmen, argumentiert Minister Spaenle. Anlass für den Gesprächsimpuls ist die gerade veröffentliche IHK-Studie zu Nachmittags- und Ferienbetreuung. Die IHK hatte darin dem Freistaat Bayern bescheinigt, dass die Quote der Nachmittagsbetreuung an Grundschulen mit 92% aller Grundschulen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt liegt, dass allerdings noch Bedarf am Ausbau der Ferienbetreuung besteht.
Kultusminister Spaenle machte deutlich, dass das Kultusministerium zum neuen Schuljahr die Mittagsbetreuung an den Grundschulen in Bayern weiter ausbauen kann. "Wir können zum neuen Schuljahr die Anzahl der Gruppen der Mittagsbetreuung um rund 270 gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Im vergangenen Schuljahr bestanden bereits knapp 5.000 Gruppen der Mittagsbetreuung an bayerischen Grundschulen", so der Minister. Zu den Gruppen der Mittagsbetreuung kamen im Schuljahr 2010/2011 noch 241 gebundene Ganztagszüge an den Grundschulen hinzu. Trotz des spürbaren Zuwachses wurde zum zweiten Mal die dem Ausbau zugrunde liegende Prognose bei der Mittagsbetreuung überschritten. Deshalb konnten nicht alle Anträge auf Anhieb genehmigt werden.
Zu der Anzahl von künftig rund 5.270 Gruppen der Mittagsbetreuung an Grundschulen kommen im Schuljahr 2011/2012 insgesamt 315 Ganztagszüge an Grundschulen hinzu.
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