Deutscher Bundestag (BT)
Regierung gegen Drug-Checking
Gesundheit / Antwort
Mehr zu: Gesundheit, Jugendhilfe und Sozialarbeit, Jugendschutz, Sucht, Sonderthemen(hib/MPI) Die Bundesregierung lehnt Qualitätstest von Drogen in der Partyszene ab. Das so genannte Drug-Checking werde "nicht als Maßnahme der Drogenprävention gesehen" und könne deshalb "nicht unterstützt werden", schreibt die Regierung in ihrer Antwort (17/7006) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/6887).
"Die Bundesregierung warnt unverändert vor dem Konsum illegaler psychoaktiver Substanzen und lehnt deshalb insbesondere Maßnahmen mit dem Potenzial zur unmittelbaren und aktiven Förderung des illegalen Konsums von Drogen ab", heißt es in der Antwort weiter.
Die Linksfraktion hatte darauf hingewiesen, dass Beimischungen in Drogen "eine große und unkalkulierbare Gefahr" für Konsumenten bedeuteten. Für so genannte Partydrogen gebe es internationale und deutsche Initiativen, die beispielsweise in Clubs oder bei Festivals erworbene Drogen auf Wunsch der Konsumenten auf ihre Qualität testen. Die Regierung hält dies für problematisch. Sie sehe in Übereinstimmung mit dem Internationalen Drogenkontrollrat "die Gefahr, dass ein negatives Testergebnis von den Konsumierenden als Aufmunterung zum Drogenkonsum missverstanden werden könnte".
Weiter heißt es in der Antwort, soweit der Regierung bekannt sei, gebe es legale Drug-Checking-Initiativen in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Slowenien, Spanien und der Tschechischen Republik. Zur rechtlichen Bewertung des Drug-Chekings in Deutschland schreibt die Regierung, im Betäubungsmittelgesetz sei die erlaubnisfreie Möglichkeit zur Untersuchung von Betäubungsmitteln auf den Betrieb einer Apotheke, auf Bundes- und Landesbehörden für den Bereich ihrer dienstlichen Tätigkeit sowie auf die von ihnen mit der Untersuchung von Betäubungsmitteln beauftragten Behörden begrenzt. Für die Entgegennahme und Analyse rauschgiftverdächtiger Proben zum Zwecke des Drug-Checking bedürfe es einer Erlaubnis.
Ansprechpartner
Hochschule
Elixiere der Exzellenz
25.05.2012. (Deutsche Universitätszeitung) Sie sind die Zukunftshoffnung mancher Universitäten: die Institutes for Advanced Studies. Konzipiert als Kreativlabore der Spitzenforschung, leben einige von ihnen vom Geld der Exzellenzinitiative. Doch was wird, wenn diese Quelle im Jahr 2017 versiegt und der Bund ...Schule
Sitzen bleiben bringt nichts
25.05.2012. (red/ots) - In vielen Familien leuchtet in diesen Wochen die Alarmstufe Rot. Der Grund: Bald gibt es Zeugnisse - und bei manchen droht die "Ehrenrunde". Genau diese würde Klaus Wenzel gern abschaffen. Warum erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes im Interview mit ...Sonderthemen
Inklusionsfilm heute im Ersten
23.05.2012. (red/pm) Nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha wird der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nun auch im Ersten gezeigt, und zwar heute um 20:15 Uhr. Paul (Max von der Groeben) ist ein sportlicher, aber geistig leicht zurückgebliebener Junge. Steffi (Paula ...- „Von 1965 bis 1975 gab es den Deutschen Bildungsrat. Dieser wurde von den Politikern aufgelöst, als er zu fortschrittlich wurde ....“
- MRotermund zu Nationaler Bildungsrat gefordert
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|







Interviews -



Newsletter
Feedback