GEW Baden-Württemberg
Pädagogische Assistent/innen brauchen Fortbildung
GEW: Finanzierung nicht aus Lehrerstellen (Zumeldung PM KM, 29.09.: Päd. Assistenten)
Mehr zu: Baden-Württemberg, Bildungsausgaben, Individuelle Förderung, SchuleDie Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die beschlossene Weiterbeschäftigung der Pädagogischen Assistent/innen an Haupt- und Werkrealschulen in Baden-Württemberg.
"Das ist ein wichtiges Signal nicht nur für die betroffenen 580 Assistenten, sondern auch für die Kinder, Eltern und Lehrkräfte an den Schulen. Die Pädagogischen Assistenten sind aus den Klassenzimmern nicht mehr wegzudenken. Bisher gibt es für diese Quereinsteiger aber kein geeignetes Fortbildungsprogramm. Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer muss dafür sorgen, dass noch in diesem Schuljahr entsprechende Angebote gemacht werden", sagte am Donnerstag (29.09.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Die GEW kritisiert, dass die Entfristung der bestehenden Stellen auf Kosten von Lehrerstellen finanziert werden soll. "Diese Rechnung wird nicht aufgehen. Wenn grün-rot seine bildungspolitischen Ziele erreichen und die Kinder und Jugendlichen besser fördern will, brauchen wir zusätzliche Investitionen. Ein Verschiebebahnhof bringt das Bildungssystem in Baden-Württemberg nicht weiter", sagte Moritz.
Die GEW schlägt vor, die Zugangsvoraussetzungen für Pädagogische Assistent/innen zu klären. "An ihre Arbeit werden hohe Ansprüche gestellt. Es muss klar sein, welche Voraussetzungen notwendig sind, um die Aufgaben in den Klassen meistern zu können", sagte Moritz
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