Monitoring-Beirat Studiengebühren veröffentlicht Abschlussbericht
Ministerin Bauer dankt für konstruktive Zusammenarbeit von Professoren und Studierenden
Mehr zu: Baden-Württemberg, Studiengebühren, Studierendenzahlen, HochschuleDer Monitoring-Beirat Studiengebühren hat Wissenschaftsministerin Bauer heute seinen Abschlussbericht zur Auswirkung der allgemeinen Studiengebühren in Baden-Württemberg vorgelegt. Der Beirat wurde zur Beobachtungder Auswirkungen allgemeiner Studiengebühren in Baden-Württemberg am 7. Juli 2006 berufen. Dem 17-köpfigen Beirat unter dem Vorsitz des Völkerrechtlers Prof. Dr. Eibe Riedel gehören Hochschulvertreter, Studierendenvertreter und Vertreter der Studentenwerke,der Kirchen, der L-Bank sowie der HIS GmbH an. Bereits 2008 hat der Beirat einen Zwischenbericht veröffentlicht, der unter anderem Anregungen für die Überarbeitung der Gebührenregelungen enthalten hatte.
Der nun veröffentlichte Bericht enthält eine Auswertung zahlreicher Untersuchungen und statistischer Daten, die Aufschluss über die Folgen der fast fünfjährigen Erhebung allgemeiner Studiengebühren gibt. Parallelwirkende Faktoren wie etwa der Hochschulausbau 2012 erschwerten die Auswertung und führen zu einem differenzierten Bild. Befragungen von Studienberechtigten im Jahr 2008 hätten ergeben, dass 2.200 bis 3.500 Studienberechtigte in Baden-Württemberg - rund 5%- nach eigenen Angaben wegen der Studiengebühren kein Studium aufnehmen wollten. "Allerdings haben in der Folgezeit steigende Studienfängerzahlen Zweifel aufkommen lassen, ob diese Verzichtsabsichten sich realisiert haben", sagte Professor Riedel.
Angesichts des Beschlusses der neuen Landesregierung, die allgemeinen Studiengebühren mit Wirkung zum Sommersemester 2012 abzuschaffen, kann der Beirat seine Arbeit mit diesem Bericht abschließen. "Es ist nach Auffassungdes Beirats unerlässlich, den Hochschulen die bisherigen Einnahmen aus Studiengebühren auch weiterhin für Studium und Lehre zur Verfügung zu stellen. Die durch Studiengebühren erreichten Verbesserungen in Studium und Lehre müssen nachhaltig gesichert werden",sagte Professor Riedel. Deshalb begrüße der Beirat die entsprechende Zusage der Landesregierung.
Ministerin Bauer dankte dem Beirat für seine konstruktive, über fünfjährige Arbeit. "Es ist bemerkenswert, dass alle Entscheidungen im Beirat trotz der pluralistischen Zusammensetzung im Konsens getroffen wurden.In diesem Sinne wollen wir auch die Zusammenarbeit an den Hochschulen bei der Verwendung der Qualitätssicherungsmittel gestalten", sagte die Ministerin. Der Anhörungsentwurf zur Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren sieht vor, dass die Studierenden künftiggleichberechtigt über die Verwendung der Qualitätssicherungsmittel entscheiden sollen. Für die Verwendung der Gebühren war nur ein "Benehmen" - eine Art Anhörung - erforderlich.
Der Bericht ist online unter: mwk.baden-wuerttemberg.de/studium/kosten-eines-studiums/studiengebuehren/
Ansprechpartner
Hochschule
Elixiere der Exzellenz
25.05.2012. (Deutsche Universitätszeitung) Sie sind die Zukunftshoffnung mancher Universitäten: die Institutes for Advanced Studies. Konzipiert als Kreativlabore der Spitzenforschung, leben einige von ihnen vom Geld der Exzellenzinitiative. Doch was wird, wenn diese Quelle im Jahr 2017 versiegt und der Bund ...Schule
Sitzen bleiben bringt nichts
25.05.2012. (red/ots) - In vielen Familien leuchtet in diesen Wochen die Alarmstufe Rot. Der Grund: Bald gibt es Zeugnisse - und bei manchen droht die "Ehrenrunde". Genau diese würde Klaus Wenzel gern abschaffen. Warum erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes im Interview mit ...Sonderthemen
Inklusionsfilm heute im Ersten
23.05.2012. (red/pm) Nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha wird der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nun auch im Ersten gezeigt, und zwar heute um 20:15 Uhr. Paul (Max von der Groeben) ist ein sportlicher, aber geistig leicht zurückgebliebener Junge. Steffi (Paula ...- „Von 1965 bis 1975 gab es den Deutschen Bildungsrat. Dieser wurde von den Politikern aufgelöst, als er zu fortschrittlich wurde ....“
- MRotermund zu Nationaler Bildungsrat gefordert
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|







Interviews -



Newsletter
Feedback