Studentenrekord an Bayerns Hochschulen
Zahl der Studierenden ggü. dem Vorjahr um ein Achtel und seit 2000 um die Hälfte gestiegen
Mehr zu: Bayern, Statistik, Studierendenzahlen, HochschuleWie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, sind nach den ersten vorläufigen Meldungen im laufenden Wintersemester 321 443 Studierende an den bayerischen Hochschulen immatrikuliert. Das waren 34 011 oder 11,8 Prozent mehr als im vorangegangenen Wintersemester. Im Vergleich zur Jahrtausendwende (Wintersemester 2000/01: 213 301) stieg die Zahl der Studierenden in Bayern sogar um 50,7 Prozent.
Auf 72 000 und damit um 20,1 Prozent stieg die Zahl der Studienanfänger (Studierende im ersten Hochschulsemester). Damit hat sich der besonders starke Andrang fortgesetzt, der u. a. auf den doppelten Abiturientenjahrgang und die Suspendierung der Wehrpflicht zurückzuführen ist.
Nach den ersten vorläufigen Meldungen waren im Wintersemester 2011/12 an Bayerns Hochschulen insgesamt 321 443 Studierende immatrikuliert. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, stieg die Zahl der Studierenden im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester (287 432 Studierende) um 11,8 Prozent. Damit wurde eine neue Rekordzahl erreicht. 2011 gab es in Bayern 108 142 oder 50,7 Prozent mehr Studierende als zur Jahrtausendwende (Wintersemester 2000/01: 213 301).
Etwa zwei Drittel (215 348 oder 67,0 Prozent) aller Studierenden waren an Bayerns Universitäten (einschließlich philosophischtheologischer Hochschulen und Kunsthochschulen) eingeschrieben. 106 095 studierten an Fachhochschulen. Vom Anstieg der Studierendenzahlen in den letzten zwölf Jahren profitierten die Fachhochschulen stärker als die Universitäten. Im Wintersemester 2011/12 gab es an den Fachhochschulen 80,5 Prozent mehr Studierende als 2000/01 (58 788). An den Universitäten stieg die Zahl der Studentinnen und Studenten in diesem Zeitraum dagegen nur um 39,4 Prozent (2000/01: 154 513).
Dass 2011 in Bayern zwei Abiturientenjahrgänge an die Hochschulen strömten, machte sich bereits im Sommersemester mit dem Rekordwert von 13 147 Erstimmatrikulierten in regulären Studiengängen bemerkbar. Der außergewöhnlich starke Andrang setzte sich auch im jetzt beginnenden Wintersemester fort, für das sich nach ersten vorläufigen Meldungen der Hochschulen 72 000 junge Menschen erstmals für ein reguläres Studium einschrieben. Damit war die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester um 20,4 Prozent höher als im Wintersemester 2010/11 (59 812). Im gesamten Studienjahr 2011 nahmen an bayeri-schen Universitäten und Fachhochschulen 85 147 junge Männer und Frauen erstmals ein Studium auf. Das waren 31,5 Prozent mehr als im vorangegangenen Studienjahr (64 749). Dabei nahm die Zahl der männlichen Studienanfänger mit 39,5 Prozent deutlich stärker zu als die der weiblichen (+23,5 Prozent). Hierbei macht sich auch bemerkbar, dass auf Be-schluss der Bundesregierung zum 1. Juli die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt wurde.
Die Ergebnisse für die einzelnen Hochschulen enthält nachstehende Tabelle. Sie können auch im Internetangebot des Landesamts unter www.statistik.bayern.de/statistik/hochschulen/ heruntergeladen werden.
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