Verabschiedung des GWK-Vorsitzenden Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner
Mehr zu: Bildungspläne, Föderalismus, Forschung, Personalia, Schavan, HochschuleDie Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute (07.11.2011) ihren langjährigen länderseitigen Vorsitzenden, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Berliner Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung in einer Feierstunde in Berlin verabschiedet, an der auch zahlreiche Repräsentanten der großen Wissenschaftsorganisationen teilnahmen. Den musikalischen Rahmen gestaltete das international renommierte Artemis Quartett.
Seit über 20 Jahren wirkt Senator Zöllner mit großem Engagement für die erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern, zunächst in der früheren Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) und seit ihrer Gründung im Jahr 2008 in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Seit Anfang 2006 war er im jährlichen Wechsel mit Frau Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan Vorsitzender der BLK, nach 2008 der GWK.
Die Bundesministerin würdigte ihren Länderkollegen heute mit den
Worten:
"Senator Zöllner hat in den letzten 20 Jahren die Weichenstellungen in
Bildung und Wissenschaft entscheidend mitgestaltet. Mit
Überzeugungskraft, Weitsicht, langem Atem und mit Pragmatismus war er
stets ein Brückenbauer im Dienst von Bildung und Wissenschaft. Dafür
danke ich ihm herzlich."
Senator Zöllner betonte in seiner Rede, die er als "Ausblick" überschrieb: "Die Zukunft unseres Wissenschaftssystems wird von zwei großen Herausforderungen geprägt sein: Zum einen brauchen wir eine neue Qualität der Qualitätssicherung in der Wissenschaft und zum zweiten brauchen wir eine neue Diskussion über die Finanzierung des Systems unter dem Zeichen der Globalisierung."
Senator Zöllner war von 1991 bis 2006 Wissenschafts- und Forschungsminister in Rheinland-Pfalz und ist seit 2006 Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin. Bereits im Mai diesen Jahres hat er seine Absicht angekündigt, dem Berliner Senat nach den Wahlen im September nicht mehr anzugehören und er scheidet deshalb mit Ablauf seiner Berliner Amtszeit auch aus dem Kreis der in der GWK versammelten Wissenschafts – und Finanzministerinnen und -minister von Bund und Ländern aus.
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