1,5 Milliarden Euro für die Forschung
Mehr zu: Drittmittel, Föderalismus, Forschung, HochschuleDie Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute Forschungsgelder in Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro beschlossen. Diese ergänzen die bereits im Juni 2011 zur Verfügung gestellten 3,9 Mrd. Euro für MPG und DFG im Jahr 2012.
968 Mio. Euro für die Leibniz-Gemeinschaft
Die 86 Leibniz-Einrichtungen erhalten im Jahr 2012 für ihren laufenden Forschungsbetrieb 885 Mio. Euro. Für große Neubau- und Sanierungsmaßnahmen stehen darüber hinaus 83 Mio. Euro zur Verfügung. Damit halten Bund und Länder ihre mit dem Pakt für Forschung und Innovation eingegangene Selbstverpflichtung, die staatlichen Zuwendungen jährlich um mindestens 5 Prozent zu steigern, auch im Jahr 2012 ein: Von den 885 Mio. Euro fließen 22 Mio. Euro in den Leibniz-internen Wettbewerb um Projekt-mittel. Ein Teil der Wettbewerbs-Mittel in Höhe von 2 Mio. Euro ist reserviert für einen "Impulsfonds", aus dem das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft besonders bemerkenswerte Initiativen unterstützen kann.
Außerdem wird es künftig folgende institutionelle Veränderungen bei der Leibniz-Gemeinschaft geben: Mit Wirkung ab 2012 wird das Institut für Europäische Geschichte in Mainz in die gemeinsame Förderung aufgenommen. Zugleich wechselt mit dem Jahresbeginn 2012 das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel (IFM-GEOMAR) als Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in die Helmholtz-Gemeinschaft. Die GWK hat des Weiteren heute beschlossen, das BIPS – Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung in Bremen in die gemeinsame Förderung der Leibniz-Einrichtungen durch Bund und Länder aufzunehmen. Die gemeinsame Förderung wird beginnen, sobald die finanziellen Voraussetzungen in den Haushaltsplanungen des Bundes und der Länder geschaffen worden sind. Aufgrund eines heute gefassten GWK-Beschlusses wird die gemeinsame Förderung des Fachinformationszentrums Chemie in Berlin als Leibniz-Einrichtung mit Ablauf des Jahres 2012 beendet.
462 Mio. Euro für neue Forschungsbauten und Großgeräte an Hochschulen
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute Investitionsentscheidungen zugunsten von Forschungsbauten und Großgeräten von herausragender wissenschaftlicher Qualität und nationaler Bedeutung an Hochschulen getroffen. 16, in der Anlage im Einzelnen genannte Bauvorhaben mit einem Fördervolumen von rund 462 Mio. Euro werden in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern neu aufgenommen. Mit dieser 6. Förderrunde finanzieren Bund und Länder gemeinsam nunmehr 82 Vorhaben mit einem Gesamtfördervolumen von rund 2,2 Mrd. Euro. Nach der Föderalismusreform I konzentriert sich die gemeinsame Bund-Länder-Förderung bei den Investitionen für die Hochschulforschung auf Vorhaben herausragender wissenschaftlicher Qualität, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Sie stützt sich dabei auf die Empfehlungen des Wissenschaftsrates, der zuvor die wissenschaftliche Qualität und nationale Bedeutung der Vorhaben geprüft hat.
Rund 57 Mio. Euro für die deutsche Akademienlandschaft
Was hat der Briefwechsel Schleiermachers mit frühbuddhistischen Handschriften und mit byzantinischen Aristoteles-Kommentaren gemein? Alle drei sind Forschungs- und Editionsvorhaben im Rahmen des von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften getragenen, von Bund und Ländern gemein-sam finanzierten Akademienprogramms. Seit einer grundlegenden Neuausrichtung des Akademienprogramms vor einigen Jahren ist dieses auch für Anträge aus den Hochschulen geöffnet. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat heute beschlossen, das Akademienprogramm im kommenden Jahr 2012 mit 54,4 Mio. Euro zu dotieren. Sie stockt damit die Finanzierung in Anlehnung an den Pakt für Forschung und Innovation erneut um 5 Prozent auf und ermöglicht es der Union, die Viel-falt ihrer Forschungsthemen um die in der Anlage aufgeführten Projekte zu erweitern.
Die acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften erhält für das Jahr 2012 eine staatliche Grundfinanzierung von 2,5 Mio. Euro.
Anlage zur PM 21/2011
NEU AUFGENOMMENE FORSCHUNGSBAUTEN UND GROßGERÄTE:
Universität Würzburg
Neubau Comprehensive Heart Failure Centre Würzburg (CHFC)Universität Hannover
Hannoversches Institut für Technologie (HITec)TU München
Forschungszentrum für Translationale Onkologie (TranslaTUM)TU Braunschweig
Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ)Universität Bochum
Zentrum für molekulare Spektroskopie und Simulation solvenzgesteuerter Prozesse (ZEMOS)RWTH Aachen
CWD – Center for Wind Power DrivesUniversität Heidelberg
Center for Advanced Materials (CAM)Universität Mainz
Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und AntimaterieUniversität Tübingen
Forschungsinstitut für Augenheilkunde (FIA)Universität Bayreuth
1 GHz NMR-SpektrometerUniversität Hamburg
Center for Hybrid Nanostructures (CHYN)Universität Frankfurt a.M.
Pädiatrisches Zentrum für Stammzelltransplantation und ZelltherapieKlinikum der Universität Mainz
Paul-Klein-Zentrum für Immunintervention (PKZI)TU Dresden
Hochleistungsrechner / Speicherkomplex HRSK-IIKonrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnologie, Berlin
Hochleistungsrechner im HLRN-Verbund (HLRN III)Universität Hannover
Hochleistungsrechner im HLRN-Verbund (HLRN III)
NEUE VORHABEN IM AKADEMIENPROGRAMM:
"Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina"
"Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands"
"Forschungskontinuität und Kontinuitätsforschung – Siedlungsarchäologische Grundlagenforschung zur Eisenzeit im Baltikum"
"Die frühbuddhistischen Handschriften aus Gandhãra"
"Kommentierung und Gesamtedition der Werke von Karl Jaspers sowie Edition der Briefe und des Nachlasses in Auswahl"
"Edition, Übersetzung und Kommentierung der kleinen und fragmentarischen Historiker der Spätantike"
"Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)"
"Schleiermacher in Berlin 1808-1834. Briefwechsel, Tageskalender, Vorlesungen"
"Arthur Schnitzler: Sämtliche Werke. Digitale historisch-kritische Edition"
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Hochschule
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25.05.2012. (Deutsche Universitätszeitung) Sie sind die Zukunftshoffnung mancher Universitäten: die Institutes for Advanced Studies. Konzipiert als Kreativlabore der Spitzenforschung, leben einige von ihnen vom Geld der Exzellenzinitiative. Doch was wird, wenn diese Quelle im Jahr 2017 versiegt und der Bund ...Schule
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Inklusionsfilm heute im Ersten
23.05.2012. (red/pm) Nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha wird der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nun auch im Ersten gezeigt, und zwar heute um 20:15 Uhr. Paul (Max von der Groeben) ist ein sportlicher, aber geistig leicht zurückgebliebener Junge. Steffi (Paula ...- „Von 1965 bis 1975 gab es den Deutschen Bildungsrat. Dieser wurde von den Politikern aufgelöst, als er zu fortschrittlich wurde ....“
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