ANZEIGE
Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 02.07.2015, 17:24
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken-grau
  • Versenden-grau
Urheberrecht

Leitfaden zu Open Content Lizenzen erschienen

Tipps zum Urheberrecht im digitalen Zeitalter

Mehr zu: Urheberrecht, Sonderthemen
Bonn, 15.11.2011 -

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat einen Leitfaden zum rechtssicheren Umgang mit Open Content Lizenzen veröffentlicht. Die vom Medienrechtsanwalt Till Kreutzer geschriebene Broschüre informiert umfangreich über Rechte und Pflichten von Urhebern und Nutzern. Open Content Lizenzen ermöglichen es Urhebern selbst zu bestimmen, unter welchen Bedingungen ihre Werke digital veröffentlicht und genutzt werden dürfen. Als bekanntestes Beispiel stellt der Leitfaden die Lizenz "Creative Commons" vor.

Die Deutsche UNESCO-Kommission will mit der Broschüre die Verwendung von Open Content Lizenzen fördern. Im deutschen Urheberrecht gilt der Grundsatz, dass alle Rechte vorbehalten sind. "Open Content Lizenzen machen es einfacher, kreative Inhalte zu veröffentlichen", sagte Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. "Urheber können bestimmen, welche Rechte sie an ihren Werken vorbehalten. Nutzer haben mehr Freiheiten beim Umgang mit Inhalten."

Die UNESCO sieht insbesondere in Sozialen Medien große Chancen, Wissensgesellschaften weltweit zu fördern. Deshalb hat die Deutsche UNESCO-Kommission im Juni diesen Jahres die Resolution "Potenziale von Sozialen Medien für UNESCO-Ziele nutzen" verabschiedet. Darin appelliert sie, die Verwendung von Open Content und Open Source Lizenzen zu fördern. Seit Mitte November steht die Website www.unesco.de unter einer Creative Commons Lizenz.

Die UNESCO unterstützt seit den 1950ern den Aufbau moderner Wissensgesellschaften, in denen der Zugang zu Information und Bildung ebenso verwirklicht ist wie Meinungsfreiheit und kulturelle Vielfalt. Das Internet bietet dabei große Chancen, Menschen weltweit den Zugriff auf Wissen zu ermöglichen. Die UNESCO setzt sich zugleich für den Schutz des geistigen Eigentums ein.

Leitfaden "Open Content Lizenzen"
Die Broschüre liegt als Print- und elektronische Version vor: Download Leitfaden als PDF

Der Autor des Leitfadens "Open Content Lizenzen" ist Dr. Till Kreutzer. Der Medienrechtsanwalt ist auf das Urheberrecht spezialisiert. Kreutzer ist zudem Mitglied im Fachausschuss Kommunikation der Deutschen UNESCO-Kommission und im wissenschaftlichen Kollegium am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg. Er ist auch Gründungsmitglied der Plattform irights.info zum Urheberrecht in der digitalen Welt.

Weitere Informationen:
Wissensgesellschaften
Fragen und Antworten zu Creative Commons
DUK stellt Website unter Creative Commons Lizenz

Kontakt:
Dr. Anke Dörner
Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
Leiterin Fachbereich Bildung, Kommunikation, Information
Telefon: 0228-60497-0
E-Mail:

Ansprechpartner

0 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)

Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

0c5d45be91cc3c469bb79263db499a9126c3a02c
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Hochschule

DFG

"Bemerkenswerte Erfolgsgeschichten fortschreiben, drängende Probleme angehen"

Berlin, 02.07.2015. (red/pm) Eine deutliche Aufstockung der Grundfinanzierung der Hochschulen, die weitere gezielte Förderung der Spitzenforschung und die Verbesserung der Karrieremöglichkeiten für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind aus der Sicht der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die ...

Berufliche Bildung

Präsident Esser: "Duales System weiterentwickeln"

Bonn, 02.07.2015. Wie muss die berufliche Bildung auf den anhaltenden Akademisierungstrend reagieren? Was bewirken Inklusion, Internationalisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt für die Berufsbildung? Und was bedeutet die zunehmende Heterogenität, also die Unterschiede in den persönlichen ...

Sonderthemen

Studie zu studienbezogener Mobilität zeigt positive wirtschaftliche Effekte

Bonn, 02.07.2015. (red/pm) Deutschland ist ein attraktiver Studienstandort, an den es immer mehr Studierende aus der ganzen Welt zieht. Dass davon das Land auch finanziell profitiert, zeigt eine Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Allein während der Zeit ihres Aufenthalts generieren die ...
in

ANZEIGE
ANZEIGE

+ + + AKTUELLE MELDUNGEN IM ÜBERBLICK + + +
Aus unserem Videokanal didacta-bildungsklick.TV:

Aktuelle Kommentare
Schulferien
Derzeit sind Ferien in
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung