Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)
Strategien gegen Schulversagen - Schulentwicklung in Kooperation mit Jugendhilfe gestalten
Mehr zu: Jugendhilfe und Sozialarbeit, Sachsen-Anhalt, Schulentwicklung, Stiftungen, SchuleMehr als 200 pädagogische Fachkräfte aus ganz Sachsen-Anhalt kamen am Dienstag in Magdeburg zur 3. landesweiten Fachkonferenz "Erfolg braucht System. Lernen auch." Mit Staatssekretär Dr. Jan Hofmann (Kultusstaatssekretär)diskutierten sie Möglichkeiten und Strategien für steigende Schulerfolge in Sachsen-Anhalt.
Zur Halbzeit des Programms "Schulerfolg sichern!" gab die Fachkonferenz neue Impulse. Schulversagen wird zum Anlass genommen, Schulentwicklung künftig stärker in Kooperation mit der Jugendhilfe voranzutreiben. In der Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Schulleitung, Jugendhilfe und Kommune sagte Kultusstaatssekretär Dr. Jan Hofmann: "Der Start ins Berufsleben wird nur dann gelingen, wenn die vorangegangene Schulausbildung erfolgreich war. Wir wollen mit dem Programm ´Schulerfolg sichern´, Schülerinnen und Schülern zu Schulabschlüssen verhelfen, die ihnen den Weg zu einer dauerhaften Teilhabe an der Gesellschaft ebnen." Die Schaffung von regionalen Netzwerkstellen sowie der Einsatz von Schulsozialarbeitern hätten sich zu wichtigen Pfeilern gegen den vorzeitigen Schulabbruch entwickelt, so Dr. Hofmann.
Gemeinsam engagiert - Für mehr Schulerfolg in Sachsen-Anhalt
Schulsozialarbeiter, Lehrkräfte und Schulleiter sowie freie Träger der Jugendhilfe, schulfachliche Referenten aus dem Landesverwaltungsamt und Vertreter kommunaler Initiativen konnten in der Ausstellung und den sieben angebotenen Workshops innovative Ansätze für die fachliche und soziale Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mitnehmen.
Gemeinsam wurde zu Themen wie Förderung individuellen Lernens, Vernetzung mit Partnern vor Ort und Ausrichtung der Schulkonzepte gearbeitet. Aber auch ganz konkrete Methoden, wie Schülerblogs zur Verbesserung der Lesekompetenz oder Projektarbeit zur Stärkung des Selbstwertgefühls wurden vermittelt. Erfahrungsaustausch, Praxisbezug und systematische Schulentwicklung standen dabei stets im Mittelpunkt. Sylvia Ruge, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, betonte: "Erfolg braucht System. Unsere persönliche Haltung entscheidet darüber, wie zuversichtlich und engagiert wir arbeiten. Nur wenn wir uns selbst vertrauen, schenken wir auch Schülerinnen und Schülern die Gewissheit: Du kannst es, du wirst es schaffen!"
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