Mecklenburg-Vorpommern wird seiner Verantwortung im Hochschulbereich gerecht
Mehr zu: Bildungsausgaben, Hochschulpakt, Mecklenburg-Vorpommern, Statistik, Studienwahl, Hochschule"Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt weit über den eigenen Bedarf hinaus Studienplätze bereit und wird damit nicht nur seiner Verantwortung für die Hochschulentwicklung im eigenen Land, sondern auch der im Länderverbund gerecht", so Bildungsminister Mathias Brodkorb heute vor dem Landtag auf einen Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Die Zahl der Studierenden ist in Mecklenburg-Vorpommern deutlich angestiegen, weil einerseits die Zahl der Studienberechtigten und der tatsächlichen Studienanfänger im eigenen Land erfreulicherweise gestiegen ist. Zum anderen studieren immer mehr Jugendliche aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland in Mecklenburg-Vorpommern.* "Auf diese gewünschte Entwicklung hat sich das Land gemeinsam mit dem Bund langfristig vorbereitet. So stellt Mecklenburg-Vorpommern derzeit rund 45 Prozent mehr Studienplätze zur Verfügung, als es für den eigenen Bedarf langfristig benötigen würde", so Minister Brodkorb.
Um diesen Bedarf an Studienplätzen für Mecklenburg-Vorpommern zu ermitteln, war das Land von einer Abiturientenquote von 40 Prozent ausgegangen, (aktuell 36 Prozent). Der direkte Übergang von der Schule in die Hochschule wurde bei 80 Prozent angesetzt (aktuell rund 70 Prozent) und es wurde eine Regelstudienzeit von 10 Semestern kalkuliert. "Diesen Bedarf deckt Mecklenburg-Vorpommern aus eigenen Mitteln ab und ist dazu auch dann noch in der Lage, wenn sich diese Prozentzahlen um jeweils weitere 10 Prozent nach oben entwickeln würden", sagte Brodkorb.
Mit zusätzlichen Mitteln aus dem Hochschulpakt in Höhe von 44 Millionen Euro bis 2015 ist das Land außerdem für die Aufnahme zusätzlicher Studienanfänger aus anderen Bundesländern gut ausgestattet.
Minister Brodkorb: "Mecklenburg-Vorpommern wird damit im bundesweiten Vergleich seinen Aufgaben in der Hochschulbildung und Forschung im solidarisch finanzierten und föderal strukturieren Hochschulsystem voll und ganz gerecht."
Fakten:
Studierendenzahl Wintersemester 2011/12: rund 40.500
Studienanfänger/innen: rund 6.900
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